Anzeige

Matthias Darbo: „Ein Zuviel beim Angebot gibt es nicht“

© Hersteller

Interview: Matthias Darbo

„Chance für einen bleibenden Eindruck“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/3 vom 16. Januar 2010

Das ist für Hotelgäste ein wichtiges Kriterium. Nutzen Hoteliers diese Chance genügend?

Darbo: Immer mehr. Das Frühstück hat im Laufe der Zeit mit steigendem Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein beim Gast sicher einen höheren Stellenwert bekommen. Da das Frühstück bei einer einmaligen Übernachtung im Hotel oft die einzige Mahlzeit ist, die der Gast zu sich nimmt, ist es auch die einzige Möglichkeit, beim Gast einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Diese Tatsache wird oft unterschätzt und das Augenmerk auf anderes gelegt.

Woran erkennen Gastronomen und Hoteliers hochwertige Konfitüren?

Darbo: Grundsätzlich entscheiden zwei Dinge über die Qualität von und Fruchtaufstrichen. Zum einen sind das natürlich die Zutaten. Nur beste ausgewählte Früchte sollten zum Einsatz kommen. Es sollte auch kein Glukosesirup, sondern reiner Kristallzucker verwendet werden. Zum anderen die Art der Zubereitung. Unsere Darbo-Produkte zum Beispiel werden nicht gekocht, sondern vorsichtig und langsam erwärmt, sodass der volle Fruchtgeschmack erhalten bleibt. Und als besonderes Qualitätsmerkmal bieten wir auch Naturrein-Konfitüren an. Für diese werden ausschließlich Frucht, Gelierzucker und Zitronensaftkonzentrat verwendet.

Frühstücksgäste lieben Auswahl, sind aber oft unter Zeitdruck. Gibt es beim Konfitürensortiment ein Zuviel?

Darbo: Eigentlich nicht. Mit Präsentationssystemen von Darbo kann am Frühstücksbuffet die Sortenerkennung schnell und leicht erfolgen. Außerdem kann sich der Gastronom sein Sortiment ja individuell zusammenstellen. Es werden zwar immer wieder exotische Sorten wie Pfirsich-Maracuja nachgefragt, die wir seit einigen Wochen im Programm haben. Aber der Großteil der Gastronomen verlangt nach den klassischen Sorten wie Marille (Aprikose), Himbeer oder Erdbeer.

Umweltschutz wird immer wichtiger. Sind Portionspackungen noch vertretbar?

Darbo: Portionspackungen bestehen aus einem Plastikgefäß mit einer Alufolie als Verschluss. Beide Teile sind zu 100 Prozent recycelbar. Was den Energieaufwand betrifft, sind andere Verpackungsmaterialien sicher noch problematischer. Darbo bietet Kunststoff-Portionspackungen und Minigläser an. Portionspackungen haben den Vorteil, dass sie original verschlossen zum Verbraucher kommen.

Die Darbo-Heimat Österreich gilt als Genießerland. Was können die Frühstücksanbieter in Deutschland von ihren österreichischen Kollegen lernen?

Darbo: Grundsätzlich gibt es da wahrscheinlich keinen großen Unterschied. Trotzdem ist zu beobachten, dass in Österreich, wie auch in Italien und Frankreich, Essen und Genuss einen höheren Stellenwert besitzen als in anderen Ländern, und deshalb vielleicht die Preissensibilität in Österreich nicht so stark ausgeprägt ist. Aber wir bemerken, dass wir mit unserer Qualitätsstrategie mehr und mehr Kunden in Deutschland überzeugen können und es hier sicher eine Wende gibt.

Die Fragen stellte Barbara Euler

ThemenalarmKommentierenDrucken
Da wollen alle ran: Eierspeisen sind beim Frühstücksbuffet der Hit
Auch interessant

Feines auf Brot und Brötchen

Gäste lieben Vielfalt, wenn’s ums Belegen und Bestreichen von Brot und Brötchen geht. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige