Kommentar
„Halten wir es mit dem alten Paracelsus . . .“
Sie sorgen für Furore, die jungen Wilden, die derzeit in Sachen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft um Aufklärung der investigativen Art bemüht sind. Ob Michael Moore, der gleichermaßen gekonnt wie gewitzt gegen George W. Bush polemisiert, Eric Schlosser, der bereits im Jahr 2000 der „Fast FoodEssen, das in gastronomischen Betrieben für den raschen Verzehr zubereitet wird.
weiter mit Mausklick... Nation“ den Krieg erklärte oder jetzt Morgan Spurlock, der mit seinem Film „Super Size Me“ beweist, wie krank man werden kann, wenn man der Imbisskultur verfällt. Fest steht aber auch: Alle drei Zeitgenossen wenden das Mittel der Überspitzung an, um ihre Botschaft ans Volk zu bringen – genau so ist auch das für Furore sorgende Selbst-ExperimentVerfahren der Primärforschung zur wiederholbaren, kontrollierten Überprüfung des Kausalzusammenhangs zwischen zwei oder mehreren Faktoren unter zuvor genau festgelegten Bedingungen.
weiter mit Mausklick... des Regisseurs zu verstehen. Dabei dürfte doch sowieso jedem klar sein, dass – bei aller ernährungsphysiologischen Ausgewogenheit eines modernen Mc Donald‘s-Menüs – in der Abwechslung und im gesunden Maß das Gute steckt. Anders gesagt: Wer morgens, mittags, abend per Imbiss seinen täglichen Nahrungsbedarf deckt, ist selber schuld. Das ist weder im Sinne des Erfinders, noch vernünftig. Oder wie Paracelsus sagte: Alles kann Gift sein, die Menge machts!