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Außengastronomie

Karl-Heinz Pawelka: „Bei Polstern und Accessoires werden sehr kräftige Farben gewählt“ Foto: Unternehmen

Interview: Karl-Heinz Pawelka, Geschäftsführer von M24

„Runde Formen sind im Kommen“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/11 vom 10. März 2012

Was muss ein Outdoor-ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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mitbringen, um in Ihren Katalog zu kommen?

Pawelka: Unser Leitsatz lautet: „Möbel für Ihren Erfolg“. Deshalb müssen sie optisch ansprechend sein und den Gastronomen die Möglichkeit geben, sich gegenüber Mitbewerbern positiv abzuheben und abzugrenzen. Zum guten Design kommt die Gastronomietauglichkeit: leicht, stapelbar und möglichst nicht zu raumgreifend. Für die Nutzung öffentlicher Flächen müssen Gastronomen bezahlen, daher sollten Tische und Stühle so wenig Platz wie möglich beanspruchen. Eine Ausnahme sind Lounge-Möbel, aber auch hier gibt es mittlerweile Modelle, die weniger voluminös sind. Immer beliebter werden Barhocker im Freien. Einerseits für die Raucherbereiche, andererseits wegen des Trends, Innen- und Außenflächen in der Ausstattung immer weiter anzugleichen. Wichtig ist außerdem die Kombinierbarkeit der Materialien mit anderen Produkten aus unserem Sortiment, sodass sich für Barhocker, Tische, Lounge-Gruppe harmonische Lösungen finden lassen.

Welche Trends haben Sie für die kommende Outdoor-Saison ausgemacht?

Pawelka: Derzeit ist zu beobachten, dass runde, geschwungene organische Formen im Kommen sind. Parallel dazu gibt es den Trend zu einem sehr klaren und cleanen Look, ohne Schnörkel, aber aus natürlichen Materialien. Gleichzeitig sind Kunststoffoberflächen in Holzoptik auch in Used- oder Antiklook gefragt, weil sie sehr pflegeleicht, strapazierfähig und preislich günstiger als Holz sind. Bei den Flechtmöbeln lösen hellere, melierte Grau- und Anthrazittöne die bisher eher dunklen Farben Braun und Schwarz ab. Als Kontrast werden bei Polstern und Accessoires sehr kräftige Farben gewählt. Es wird einfacher, das Farbkonzept einer Gastronomie im Freien fortzuführen.

Werden durch die Gestaltungsauflagen der Kommunen beim Outdoor-Mobiliar Grenzen gesetzt?

Pawelka: Wenn die Kunden zu uns kommen, wissen sie schon, was bei ihnen geht und was nicht. Viele müssen sich auch an gar keine Vorschriften halten, weil sie ihr Lokal in einer Randlage haben. Wir stellen uns daher mit unserem Sortiment so breit wie möglich auf. Inzwischen wird mehr für den Diebstahlschutz getan, die Nachfrage nach Sicherungssystemen ist gestiegen. Die Möbel werden mit Ösen ausgestattet, durch die man die Drahtseile zieht. Das verhindert auch, dass die Ausstattung von übermütigen Passanten zweckentfremdet wird.

Was gibt es bei der Planung zu beachten?

Pawelka: Wir bieten zusammen mit Architekten eine Beratung für den Innen- und Außenbereich an. Aber im Freien ist die Planung nicht so KomplexMehrere Gastronomie- und/oder Beherbergungsbetriebe, die zu operativen Einheiten unter meist einer Leitung zusammengefasst wurden .
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. Da geht es mehr um administrative Dinge: Wärme- und Lärmschutz, Abschirmungen, Genehmigungen. In unserem Blog wollen wir unseren Kunden in Form von Checklisten Tipps dazu geben. Was viele vergessen: W-Lan im Außenbereich. Im Hotel ist das Standard. Das sollte auch für die Outdoor-Bereiche gelten, sonst könnten Gäste enttäuscht sein.

Inwiefern zahlt sich die Umgestaltung aus? Lässt sich der Erfolg messen?

Pawelka: Schwer zu sagen. Ganz klar ist aber, dass die Ausrüstung für den Außenbereich häufiger erneuert und ergänzt werden muss, um attraktiv zu bleiben und mitzuhalten. Es gibt Lösungen für jeden Geldbeutel. Das Spektrum geht bei 20 Euro los mit einem günstigen Bistrostuhl. Die Polycarbonat-Stühle liegen dagegen bei 75 Euro.

Die Fragen stellte Micaela Buchholz




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