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Branche aktuell

Ärger über Milchpreiserhöhung

Gastronomie will Teuerung nicht komplett weitergeben / „Abwarten“ heißt die Devise

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/31 vom 4. August 2007
 Alexandra Leibfried

STUTTGART. Die Preise für Milch und Butter sind rapide gestiegen. Das hat Auswirkungen auf das Gastgewerbe. Nicht alle Betriebe werden die Preiserhöhung selbst tragen können, befürchtet Stefanie Heckel, Sprecherin des DEHOGA
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. Schließlich sei die Branche schon wegen höherer Energie- und Fassbierpreise genug belastet.

Die Branche wartet ab, in welchem Maße sich die Teuerung langfristig durchsetzt. Bernhard Ebert von der Schlossanger Alp im Allgäu entscheidet in den nächsten vier Wochen, wie stark er die Speisepreise erhöhen muss. Er wolle die Belastung so sanft wie möglich an die Gäste weitergeben. „Wir können und wollen die Preissteigerung nicht komplett schlucken“, betonte auch Stefan Eickhof, Direktor vom Best Western Resort Castanea in Lüneburg. Wir hoffen, dass es sich um eine kurzfristige Erhöhung handelt, sagte Alfred Schindler, Eiscafé-Betreiber aus Erfurt. Er wolle die höheren Preise ebenfalls nicht unmittelbar an den Gast weitergeben.

Grund für die sprunghafte Erhöhung am Markt sind die steigenden Rohstoffpreise. InterConti beispielsweise muss nun für Butter 38 Prozent mehr ausgeben, für Joghurt und Milch 17 Prozent. Auch die Eiscreme-Lieferanten Unilever und Nestlé kündigen eine Erhöhung an. Kakao, Vanille und Milch seien gravierend teurer, erklärte Katja Milkereit, Sprecherin von Unilever Icecream. Die Preise „steigen zum Jahresende sehr moderat“.lin


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