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Alexander Weinl ist Deutscher Jugendmeister bei den Köchen und der Teilnehmer mit den meisten Punkten

Drei Fragen an

Alexander Weinl

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/45 vom 5. November 2011

1. Bester Koch, Mannschaftssieg für Baden-Württemberg, Praxisbester und beste Einzelwertung – hätten Sie gedacht, dass Sie die Medaillen abräumen?

Ich bin sehr überrascht. Bis ich das verarbeitet habe, vergehen noch ein paar Tage. Natürlich hatte ich mir das Ziel gesetzt, vorne mit dabei zu sein. Den Sieg habe ich nicht erwartet. Und dann doch geschafft. Der Erwartungsdruck von den anderen war aber enorm hoch, weil Baden-Württemberg in den Vorjahren so gut abgeschnitten hat.

2. Verraten Sie Ihr Erfolgsgeheimnis?

Es ist wichtig, dass man sich nicht zu viel aufhalst. Lieber macht man etwas einfachere Sachen, die man perfekt umsetzen kann, als zu sehr zu experimentieren. Das bringt nichts. Auf die gute Mischung kommt es an.

3. Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Wollen Sie sich selbstständig machen?

Ich möchte zunächst einmal im Le Méridien Wien bleiben. Dort lerne ich, große Veranstaltungen zu organisieren. Das habe ich in meinem Ausbildungsbetrieb nicht in der Größenordnung miterlebt. Danach will ich erst einmal eine Zeit lang in die Welt hinaus. Mich später einmal selbstständig zu machen, kann ich mir vorstellen.

Melanie Lechner




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