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Appetitanreger von Christoph Aichele

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/32 vom 4. August 2012

Es ist gar nicht so lange her, da stand auf fast allen Restauranttischen eine legendäre Flüssigwürze, außerdem Pfeffer und Salz. Unsere Gäste sollen sich das geschmackliche Finish selbst besorgen, so die Devise. Drei Ingredienzien mussten dafür genügen. Zum Glück liegt das hinter uns. Hiesige Köche sind viel versierter im Umgang mit Gewürzen, feinen Ölen und Essigen. Im Zeichen der Globalisierung wurden fremde Küchenstile hip, haben sich auch hierzulande Zutaten etabliert, die man vorher nicht mal kannte. Und die Zulieferer bieten ein Würz-Sortiment, das immer vielfältiger wird und manche Rarität bietet – ideal zum Experimentieren, zum Ausprobieren geschmacklicher Kontraste. Ähnlich ist das mit den Dressings, die von kreativen Köchen als Basisprodukt verwendet und individuell verfeinert werden. Der Appetit beim Gast kommt dann von allein.




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