Aufs Grad genau temperieren
Induktionstechnik kann mehr als nur Garen / Mit ferromagnetischem Porzellan werden warme Speisen schön präsentiert
Im Herd-Bereich hält Induktion langsam, aber stetig Einzug. Derzeit entdecken Hersteller die Möglichkeiten der Induktion für Warmhaltesysteme der Zukunft. Die FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
weiter mit Mausklick... Scholl etwa präsentiert mit Install-Hold-Line eine induktive Warmhaltetechnik für Buffets und Speisenausgaben.
Zur Anwendung kommt dabei das sogenannte Realtime Temperature Control System RTCS. Die neue stufenlose, elektronisch gesteuerte und in Echtzeit überwachte Temperaturregelung deckt einen Bereich von 50 bis 100 Grad Celsius ab. Die gewählte Temperatur wird gradgenau gehalten. Lauwarme Speisen gibt es damit nicht mehr, ebenso wenig wie Wasserrückstände. Für den Service entfällt das mühsame Einhängen der tropfnassen Schalen, wie es bei herkömmlichen Wasserbadanlagen nötig war, der Austausch leerer GN-Behälter geschieht einfach und schnell. Zudem arbeitet die Induktionstechnik sehr energiesparend. Gewählt werden kann zwischen verschiedenen Buffet-Designs. Das modulare System ermöglicht individuelle Lösungen.
Wie man Induktion für ein Warmhaltesystem nutzen kann, zeigt auch das Schweizer Unternehmen Gastros AG)Abk. für Aktiengesellschaft.
weiter mit Mausklick.... Das neuartige Induct Warm System wird ohne Wasser oder Brennpaste mittels Induktion betrieben, in Verbindung mit speziell beschichtetem Porzellan. Das elegante System besteht aus einem Tisch mit verdeckt angebrachten induktiven Wärmeelementen. Die Speisen werden in Induktionsporzellan ästhetisch ansprechend warmgehalten. Mit einer Fernbedienung lassen sich die einzelnen Wärmeelemente komfortabel auf die optimale Temperatur der jeweiligen Speise einstellen. Ein weiter wichtiger Vorteil: Mit Induktionsgeräten wird die Umgebung viel weniger aufgeheizt als mit klassischen Warmhaltevorrichtungen.
Um die Warmhaltung der Speisen im Porzellan zu ermöglichen, wird es in einem gesonderten Produktionsschritt mit einer ferromagnetischen Folie beschichtet, mit einer Glasur versehen und nochmals im Ofen gebrannt. Hierdurch werden Porzellan und Folie dauerhaft miteinander verbunden. Das Induct-Warm-Porzellan wird von Bauscher exklusiv produziert. Neben Schüsseln, einer Platte und einem Saucentopf gibt es auch GN-Gefäße in den Größen 1/1, 1/2 und 1/3. Das edle Porzellan speichert Wärme sehr gut und gibt sie gleichmäßig an die Speisen ab. Passende Rolltop-Deckel verhindern das Auskühlen.
Das System ist als Warmhaltetisch mit vier, sechs oder acht Induct-Warm-Elementen oder als Auftischgerät mit zwei Elementen verfügbar. Für einen individuellen Look des Tisches können Farbe und Motiv der Glasplatte sowie die Farbe des Tischgestells passend zum Ambiente gewählt werden.
Neu von KSF kommt die energiesparende Induktionsfritteuse I-Fry. Gegenüber klassischen Fritteusen heizt sich das Frittierfett deutlich schneller auf. Statt 30 Minuten, so ein Beispiel von KSF, werden nur zehn Minuten Aufheizzeit benötigt. Der Temperaturabfall beim Eintauchen des Frittiergutes ist ebenfalls geringer und auch die Frittierzeit verringert sich. Das Gerät ist mit einem modernen Touchscreen-Display ausgestattet. bee


