Anzeige

Anzeige

Editorial

Berlins Hotellerie macht sich gut

Von Hendrik Markgraf, Chefredakteur

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/32 vom 11. August 2007

Berlin ist eine Reise wert. Der altbekannte Spruch bewahrheitet sich immer mehr. Denn die Zahl der Hauptstadt-Besucher wächst ständig, vor allem der Besucher aus dem Ausland. Aber auch inländische Gäste schätzen die Stadt, in der Kultur und Party, Geschäft und Unterhaltung, Politik und Glamour so dicht beieinander liegen.

Davon profitiert die Hotellerie. So verdoppelte sich in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Übernachtungen. Keine andere Stadt kann da mithalten. Und von einem drückenden Überangebot zu sprechen, ist auch übertrieben: Denn mit dem Mehr an Betten stieg laut ghh consult seit 1997 die Auslastung erheblich, nämlich um 13 Prozent. Wobei nicht verschwiegen werden darf, dass Kleinbetriebe wie die Pensionen der Verdrängung zum Opfer fallen (Seite 10).

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres nahmen deutschlandweit die Auslastungsraten zwar leicht zu, doch die Durchschnittspreise sanken, verknüpft mit einem realen Umsatzrückgang von 0,5 Prozent bei den Beherbergungsbetrieben. Dennoch liegt Berlins Hotellerie wieder gut im Rennen. Dies ergeben die im Auftrag der AHGZ ermittelten Marktdaten und das IHA-Barometer (Seiten 1 und 8).

Berlins Hotels sind eben immer für Überraschungen gut. So wie das Westin Grand Berlin, über dessen Abriss Mitte der 90ger Jahre debattiert wurde, und das jetzt 20-Jähriges feiert (Seite 35).

Oder das Q!. Erst seit drei Jahren am Markt, aber schon äußerst bekannt und begehrt – national wie international. Das originelle Designhotel besetzt als 5-Sterne-Haus eine Nische. Direktorin und Quereinsteigerin Eva-Miriam Gerstner verbindet in ihrem Haus Exklusivität und Kumpelhaftigkeit. Fremde zu Freunden zu machen, heißt die Devise. Models, Medienleute, Moviestars und Leute mit Money sind die begehrte Klientel – auch für den hoteleigenen Club, der schon 1300 Mitglieder zählt. Hier ist eher Partystimmung angesagt als steife Eleganz. Mittenmang die kreative Direktorin - Popstar der Berliner Hotellerie.

Kommentieren Drucken
Auch interessant

Wettbewerbsvorteil durch Fitnessstudios

Manchmal ist es schwierig, gute Vorsätze in Sachen Gesundheit lange durchzuhalten. mehr...

Weitere Artikel aus Archiv vom 11.08.2007 :

Gastkolumne: Wettbewerbsvorteil durch Fitnessstudios (11.08.2007)
Branche aktuell: Kopf der Woche (11.08.2007)
PRO: Einkaufsquellen auf die Speisekarte? (11.08.2007)
Branche aktuell: Tops & Flops (11.08.2007)
Erfolgreiche Gastronomie Die Kleineren (34): Vom Imbisswagen zum Fischlokal (11.08.2007)
Branche aktuell: San Nicci und Falco ganz vorn (11.08.2007)
Branche aktuell: Blauer Dunst weicht frischer Luft (11.08.2007)
Branche aktuell: Anfang vom Ende einer Ära (11.08.2007)
Branche aktuell: Großes Finale in Lyon (11.08.2007)
Branche aktuell: Hotel de Rome auf Hotlist 2007 (11.08.2007)

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige

Die AHGZ bei Facebook

Aktuelle Jobangebote im Jobsterne-Stellenmarkt

Zu weiteren 40.000 Stellenangeboten

Frage der Woche

Nachfolge

Die Eltern haben Erfolg, doch die Kinder winken ab. „Warum finden sich für viele Gastro-Betriebe keine Nachfolger?“

Diskutieren Sie mit