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Bettenschwemme drückt die Preise

Bis Ende 2011: 13.000 neue Hotelbetten in Berlin / Übernachtungszahlen steigen langsamer

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/10 vom 6. März 2010
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BERLIN. Hotelboom in Berlin. Bis Ende 2011 wird sich die Bettenzahl um 13.000 auf rund 120.000 erhöhen. Und die Hotellerie der Bundeshauptstadt steht dicht davor, 2010 eine Schallmauer zu durchbrechen: 20 Mio. Übernachtungen wollen die Hoteliers an der Spree in diesem Jahr packen. Ein realistisches Ziel. Denn die Metropole boomt. Aus Deutschland und vielen Teilen der Welt strömen die Touristen in die Bundeshauptstadt, 8,3 Mio. Hotelgäste waren es 2009.

Die Crux: Die Zahl der Gäste nimmt nicht in gleicher Rasanz zu, wie die Zahl der Betten. „Fünf Prozent mehr Übernachtungen standen schon im vergangenen Jahr 9 Prozent mehr Hotelbetten gegenüber“, erläutert DEHOGA-Geschäftsführer Thomas Lengfelder. Kein Wunder also, dass sich das Überangebot an Zimmerkapazitäten auf Auslastung, Umsätze und Preise auswirkt. Um 12 Prozent ging der RevPar (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) 2009 zurück. „Bei 87,30 Euro lag dieser Wert 2009 in der 5-Sterne-Hotellerie“, so ein Sprecher der Berlin Tourismus Marketing GmbH gegenüber der AHGZ. Die Hauptstadtgäste freut's. Günstigere Hotelpreise gegenüber anderen europäischen Metropolen macht die deutsche Hauptstadt noch attraktiver. (Seiten 47, 48) rr

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