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Tänzer, der nie umkippt: Der neue Wackelbecher Party von Zwiesel Foto: Hersteller

Blitzblanker Blickfang

Gutes und schönes Glas kann den Umsatz steigern / Die richtige Pflege und Aufbewahrung zahlen sich aus

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/41 vom 8. Oktober 2011
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Mit Transparenz Wow-Effekte schaffen, das gelingt nur mit Glas. Und Durchblick ist derzeit sehr gefragt – auch auf dem Tisch. Dabei geht es nicht unbedingt um vordergründige Effekthascherei. Oft geht der Look mit praktischen Vorzügen einher.

Man nehme nur mal den Dekanter Mamba von Riedel. Schon beim Einschenken durchfließt der Wein mehrere Kammern des schlangenähnlichen Gefäßes. Dadurch soll er intensiver belüftet werden, ein Effekt, der bei einem herkömmlichen Dekanter erst nach Stunden erreicht werde, verspricht der Hersteller. Begleitet werde das Ausschenken durch den langen Hals von einem „Glucksen“, verspricht Riedel. Neben der aufregenden Form, dem Weingenuss also auch ein hörbares Erlebnis.

Perfekt temperiert

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Praktisch und schön auch die Serie Hot’n Cool von Jenaer Glas, die um neue doppelwandige Schalen und einen Krug mit Thermoeffekt ergänzt wurde. Dank der isolierenden, doppelwandigen Konstruktion lassen sich Speisen in der Schale länger warm halten, man verbrennt sich aber nicht die Finger. Eis, Sorbets, Salate oder kalte Suppen bleiben länger frisch.

Für ein Bierglas, das sich besonders für leichte und alkoholfreie Biere eignet, ist Sahm bereits mehrfach ausgezeichnet worden, darunter auch mit dem Red Dot Design-Award. Außer Madison stellt der Glashersteller mit Calgary eine weitere Weizenbierglasform vor. Darüber hinaus bietet Sahm eine Vielfalt an innovativen Dekorlösungen, wie Reliefdrucke, Rubbel-, Thermo- oder Tafelfarbe an. Außerdem bereitet sich das Unternehmen mit speziellen Glasdesigns und Zugabeartikeln bereits auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 vor.

Neue praktische und schön gestaltete Glaselemente gibt es auch von Creation by Vega. Etwa eine mundgeblasene Karaffe mit Ausgießer und Füllstrich, die im oberen Drittel leicht eingeschnürt ist, so dass man ein Glas als Deckel oder Eiswürfelbehälter einsetzen kann. Eine feine Sache sind die Mini-Gläser, die sich aufeinanderstapeln lassen und dann aussehen wie ein Bambusrohr. Damit lassen sich einzeln oder kombiniert Kreationen interessant präsentieren.

Die Königsklasse bleiben edle Weingläser wie die von Schott Zwiesel. „Eine zeitgemäße und sensorisch passende Formgebung zeigt Wertigkeit und unterstützt indirekt die Preisargumentation bei Speisen und Getränken“, sagen die Experten von Schott Zwiesel. Damit die Freude lange währt und sich die Anschaffung auszahlt, kommt es auf eine sachgemäße Pflege und Aufbewahrung an. Zum Beispiel verhindern passende Kunststoff-Spülkörbe für Gläser, dass diese beim Reinigen zerkratzen oder zerbrechen. Die Bruchrate lässt sich insgesamt senken, wenn die Mitarbeiter im Umgang mit den Gläsern und in der Poliertechnik geschult werden. Gläser und Karaffen sollten noch am Abend nach dem Betriebsschluss gespült werden und nicht über Nacht ungereinigt stehen bleiben.

Baumwollhandschuhe während des Eindeckens und beim Herausholen der Körbe verhindert Fingerabdrücke am Glas und damit zeitraubende Kontrollen. Auch für die Lagerung sind passende Kunststoffkörbe idealer Schutz. Dafür gibt es Zubehör wie Abdeckhauben, Wagen und Rollis mit Abtropfwannen. Die Lagerung in Pappkartons, feuchten oder schlecht belüfteten Räumen mit der Öffnung nach unten oder in lackierten Holzregalen sollte vermieden werden. Es könnte sich Gerüche oder Bruchstellen an den Mundrändern bilden. Ein Bedarfsrechner von Glaesermanagement.com hilft dabei, Überbestände und unübersichtliche Bestellungen zu vermeiden. mia




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