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Info-Börse Young Leaders Day: Teilnehmer und Referenten kommen ins Gespräch Foto: Holger Peters

Branche aktuell

Bloß kein Stillstand

Beim ersten Young Leaders Day der AHGZ fordern Experten Mut für stabile Preispolitik

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/44 vom 4. November 2006
von  

HANAU. „Wir alle sind auf Know-how angewiesen.“ Gabriele Schulze spricht aus Erfahrung. Ihr Blackberry füttert sie Tag und Nacht mit Informationen. Es sei mühsam, sich stets auf dem Laufenden zu halten, gibt die Geschäftsführerin der Best Western Deutschland GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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zu. Sie baue auf Austausch und Bündelung von Wissen.

Mit diesem Ziel reisten rund 80 junge Führungskräfte aus Hotellerie, Gastronomie und Industrie am 25. Oktober für zwei Tage zum Young Leaders Day ins Best Western Premier Hotel Villa Stokkum nach Hanau. Der Branchentreff war Auftakt einer Veranstaltungsreihe für junge Führungskräfte. Er wurde von der AHGZ und der dfv-Academy des Deutschen Fachverlags organisiert. AHGZ-Redakteurin Svenja Alberti moderierte die Veranstaltung.

Das Thema des ersten Branchentreffs: „Die 4 Ps – Perfekter Marketingmix in der Hotellerie“. Acht Referenten nahmen die Aspekte Product, Price, Place und PromotionZeitlich begrenztes Verkaufsförderungsinstrument, das im Rahmen eines Marketingprogramms eingesetzt wird.
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unter die Lupe. Ihre Appelle an die Jungen: Vorausschauend investieren, technische Neuerungen im Blick haben, sich nicht unter Wert verkaufen und nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

Wichtig ist gute Abstimmung

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Die Referenten waren sich einig: Erfolg und Marketing gehören zusammen. Jeder Aspekt müsse durchdacht und auf die anderen Kriterien abgestimmt sein. Wie sich ein ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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auf dem Hotelmarkt etablieren kann, veranschaulichte Ralf Scheffler, Director Revenue Development bei Rezidor SAS Hospitality, am „organischen Wachstum“ der eigenen Kette. Ist die Expansion in eine Region erst einmal gestartet, könne ein Unternehmen dort schnell weitere Hotels eröffnen. 2001 öffnete das erste Rezidor-Hotel in St. Petersburg. Mittlerweile hat die Kette 19 Hotels in den GUS-Staaten.

Corinna Kretschmar, Geschäftsführerin von Joi-Design, sprach über Markenidentität. Design müsse die Aussagekraft eines Labels stützen. Ein bestimmtes Merkmal ziehe sich wie ein roter Faden durch das Produkt. Beispielsweise ein stylischer Massagesessel in den Zimmern der Hotelgruppe Le Méridien.

Besteht Klarheit über die Beschaffenheit einer Marke, kommt der PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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ins Spiel. Dann gilt es, den Wert des Produktes zu analysieren und sauber zu kalkulieren, mahnte Bianca Spalteholz, Business-Development-Beraterin für Hoteliers. Der Gast komme wieder wegen des Produktes, nicht wegen des günstigen Preises. Wichtig für die Transparenz: Auf allen Buchungsplattformen müsse die Übernachtung zum gleichen Preis angeboten werden.

Wie viel Gäste für Qualität bezahlen, veranschaulichte der Geschäftsführende Direktor vom Brenner’s Park-Hotel in Baden-Baden, Frank Marrenbach. Dort kostete 2005 die Übernachtung im Schnitt 322 Euro netto – für Deutschland ein bemerkenswerter ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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. Das Erfolgsrezept: Der Gast hat die volle Aufmerksamkeit. Besondere Vorlieben der Kunden merke man sich über Jahre. Beispielsweise finde ein StammgastBezeichnung für einen Gast, der innerhalb von zwei Jahren wiederholt in demselben Beherbergungsbetrieb übernachtet.
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bei jedem Besuch seine geliebte Cherry Coke in der Minibar vor.

Die Standortfrage ist eines der wichtigsten Kriterien vor dem Hotelkauf oder einer Übernahme. Markus Beike, Geschäftsführer von Christie und Co, rät unter anderem, die Erreichbarkeit, Sicherheit und Infrastruktur anhand von Fachdaten zu hinterfragen. Infos gibt es bei der IHK oder Verbänden.

EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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-Marketing lohnt sich

Die Vernetzung von Kommunikations- und Vertriebswegen rückte Oliver Kasties, Prokurist der Treugast Solutions Group, in den Vordergrund. Er rät zu Event-Marketing und WerbungTeilbereich des Kommunikationsmixes. Mediawerbung.
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im Internet. Auch über Podcasts und Co-BrandingKooperationsform einer Markenallianz, bei der eine Leistung systematisch durch zwei oder mehr eigenständige Marken markiert wird, die für Dritte wahrnehmbar sind und auch weiterhin jeweils eigenständig auftreten .
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sind Werbeeffekte zu erzielen. Am meisten lohne sich die Kombination aus klassischen und neuen Medien.

Die Teilnehmer waren zufrieden. Die Präsentationen hätten wertvolle Anregungen gegeben, hieß es von allen Seiten. Beim geselligen Abend mit Comedians aus Berlin verloren sie die Scheu voreinander, plauderten aus dem Alltag und tauschten Visitenkarten aus. (Seite 6)Alexandra Lindinger

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