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Frühstück und Brunch

Klassisch: Kaffee, Croissant mit Konfitüre plus Saft. Manchem Gast genügt das, wenn beim Aufstrich die Auswahl stimmt / Foto: Hellma

Buffet wird vielfältiger und besser

Durchdachte Konzepte sind attraktiv und wirtschaftlich zugleich / Gast erwartet Qualität / Backwaren im Mittelpunkt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/3 vom 15. Januar 2011
von

„Deutschland ist eine Frühstücksnation“, weiß man bei Vega. Denn nirgendwo gebe es eine ähnlich vielfältige Frühstückskultur, so der Gastronomieausstatter. Und auch wenn sich wegen des Dioxin-Skandals mancher Gast bei Eiern zurückhalten wird, sind Eier-Spezialitäten vom Frühstücksbuffet nicht wegzudenken. „Deutsche frühstücken gern und ausgiebig“, betonen denn auch die Experten von Eipro. „Am liebsten in geselliger Runde und außer Haus.“

Immer mehr Gastronomie- und Hotelbetriebe gehen dazu über, ihren Gästen ein abwechslungsreiches anzubieten, wissen die Rewe-Leute. „So findet man heute auf den Buffets mageren Kalbfleischaufschnitt in Aspik oder gebeizte, mit verschiedenen Kräutern marinierte Scheiben vom Lachs genauso wie frische Antipasti- oder Mozzarella-Variationen – der Trend geht heute generell in Richtung qualitativ hochwertige Convenience-Vielfalt.“


Vielfalt auch bei Gebinden

„Die Angebotsvielfalt steht immer mehr im Vordergrund“, beobachtet man ganz ähnlich bei der Konfitürenmanufaktur Darbo. „Bei Konfitüren müssen neben den Standardsorten wie Erdbeere oder Aprikose auch weitere Geschmacksrichtungen angeboten werden. Aber auch verschiedene Verpackungsvarianten wie Portionspackungen, Minigläser und Großgebinde sollten zur Auswahl stehen“, so die Spezialisten.

Doch egal wie umfangreich das Buffet ausfällt, eine Auswahl frischer ist und bleibt für die meisten Gäste das Herz jedes Frühstücks. An der Qualität, wissen erfahrene Gastronomen, darf hier am allerwenigsten gespart werden – doch wie Brötchen, Croissants & Co. in Spitzenqualität zu bekommen sind, darüber scheiden sich die Geister. Während die einen auf die tagesfrische Ware ihres vertrauten Bäckers setzen und damit zugleich dem Regionaltrend Rechnung tragen, servieren die anderen lieber die noch ofenwarmen, à la minute fertig gebackenen Spezialitäten, die die großen Anbieter parat halten, teilweise – Beispiel Resch&Frisch – als Komplettsystem mit speziell darauf abgestimmten Backöfen. Wohin die Präferenz geht, entscheiden Gastronomen und Hoteliers sicherlich auch anhand des jeweiligen Angebots der örtlichen Bäcker.

Neben feinen Food-Angeboten spielt auch die Präsentation eine wichtige Rolle. Das Auge isst schließlich mit und moderne Gäste stellen oft enorme Ansprüche an Optik und Ausstrahlung eines Buffets. Dank hochwertiger und formschöner Serviersysteme ist es heute möglich, auch mit wenig Aufwand für effektvolle Momente zu sorgen und sich mit individueller Präsentation nachhaltig ins Gespräch zu bringen und in guter Erinnerung zu bleiben.


Bleibender Eindruck

„Das Frühstück ist erkanntermaßen ein Aushängeschild für den Hotelier – oft ja auch letzter bleibender Eindruck einer Übernachtung“, wissen die Experten von Meggle. „Somit sind grundsätzlich von Bedeutung: Übersichtlichkeit, hygienische und appetitliche Darreichung, umfassende Auswahl, idealerweise mit punktuellen Highlights, sowie Service, der auf Darbietung achtet und gegebenenfalls ordnet, aber vor allem auch als Ansprechpartner für den Gast präsent ist – nicht zuletzt auch regelmäßig abräumt und säubert“, heißt es bei Meggle. „Beliebte Extras sind regionale Angebote, eine breitere Auswahl für Vegetarier und Allergiker sowie augenfällig frische und hochwertige Angebote, zum Beispiel frisch gepresste Säfte oder bekannte Marken.“

„Reiche Auswahl, optisch ansprechende Präsentation der Speisen sowie leichte Bedienbarkeit – das sind die wichtigsten Bedingungen für ein genussvolles Buffet“, ist man sich bei WMF sicher. „Sinnvoll ist das Angebot spezieller Themen wie Wellfit, Bio oder vegetarisch.“ Außerdem müsse für ein zügiges Nachbestücken des Buffets gesorgt werden. bee

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