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Busreisen haben Zukunft

RDA-Workshop: Angebote für Aktive und große Events liegen im Trend / Bayern als Ziel führt Beliebtheitsskala an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/32 vom 6. August 2011
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KÖLN. Optimismus beim RDA-Workshop in Köln. Bei der wichtigsten europäischen Einkaufsmesse für die Gruppen- und Bustouristik nannte Yvonne Hentschel, Marketingdirektorin Geschäfts- und Gruppenreisen bei Best Western Deutschland, konkrete Zahlen: Ein Umsatzplus von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei Gruppenreisen konnte die HotelkooperationJe nach Intensität der Zusammenarbeit kann es sich hierbei um Gelegenheitsgesellschaften, Erfahrungsaustauschgruppen bis hin zu Kooperationen mit einem gemeinsamen Namen bzw.
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allein im Juni dieses Jahres verzeichnen. Immer gefragter seien Offerten für kleine Gruppen und Einzelzimmer.

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Auf die wachsende Nachfrage hat Best Western reagiert, ähnlich wie andere Ketten, Kooperationen und Individualhotels. „Von unseren rund 190 Hotels bieten mehr als 170 Angebote für Gruppen“, so Hentschel. Doch welche Destinationen und welche Offerten liegen im Trend? Bei den inländischen Busreisezielen rangiert Bayern vor Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hessen, so der Internationale Bustouristik Verband RDA. Bei den ausländischen Zielen der Deutschen führe Italien vor Österreich, Polen, Spanien und Tschechien.

„Veranstaltungsbezogene Reisen mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sind gefragt“, sagt Hermann Meyering, Vizepräsident des RDA und Vorsitzender der Gütegemeinschaft Buskomfort (GBK). Gute Beispiele dafür seien der bevorstehende Papstbesuch in Deutschland und die Bundesgartenschau in Koblenz.

Ein Highlight für die Bustouristik im kommenden Jahr könnte nach Meyerings Einschätzung die Gartenschau „Floriade“ im niederländischen Venlo werden, nur einen Katzensprung von Krefeld und Mönchengladbach entfernt. Angebote für eine aktive und sportive Klientel liegen laut Meyering ebenfalls im Trend, etwa Ausflüge mit Fahrrädern oder Pedelecs. Eine Entwicklung, der auch kommunale und regionale Anbieter gerecht werden. Etwa der TourismusverbandInteressenszusammenschluss von Unternehmen und Körperschaften der Tourismusbranche -meist als internationaler/nationaler Dach- oder Fachverband.
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Erzgebirge. Im Messegepäck befanden sich sowohl Informationen zu Gruppenangeboten als auch zur Erzgebirgs-Card. Außerdem Pauschalen und Tipps rund um den „Kammweg Erzgebirge-Vogtland“ und zum zunehmend gefragten „Wandern ohne Gepäck“.

„Für die Bustouristik war das erste Halbjahr 2011 positiv“, lautet das Fazit von Richard Eberhardt. „Wir sind zufrieden mit der Situation“, so der RDA-Präsident. Zumal die demografische Entwicklung mit einem massiven Zuwachs der Altergruppe der über 60-Jährigen für spreche.

Schon deshalb war die Resonanz des diesjährigen RDA-Workshops groß. 10671 Fachbesucher besuchten die mehrtägige Veranstaltung, nur etwas weniger als im Vorjahr. Rund 1100 Aussteller aus 38 Ländern präsentierten diesmal ihre Angebote. 200 davon waren erstmals dabei, viele davon aus dem benachbarten Ausland. „Wir haben zahlreiche Termine vereinbaren können“, so Yvonne Hentschels Fazit. Hannelore Mattern




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