Sonderthemen
Der „heiße Tisch“ macht Kochgerät überflüssig
Die Feuerstelle des dritten Jahrtausends ist aus Edelstahl / Gegart wird mitten auf der Tafel
Es war einmal ein Hobbykoch, der kaufte sich immer die neuesten Küchengeräte und war nie zufrieden damit. Eines Tages entwickelte er selbst etwas: einen Tisch, der mit einem Temperaturregler in der Mitte bis 220 Grad erhitzt wird. Dadurch entsteht eine Mulde von 40 Zentimetern Durchmesser und etwa 2,5 Zentimeter Tiefe, in der man kochen kann, während bis zu acht Gäste samt Gläser und Teller drumherum sitzen. Ist die Edelstahlplatte wieder kalt, glättet sich die Fläche. Der Münchner Produktdesigner Paul Schacht (Creativ Design Schacht) über seine Erfindung: „Es ist die Feuerstelle des dritten Jahrtausends“.
Bisher wird sein Multifunktionstisch von der Gastronomie meist noch als Einzelstück und zusätzliches Highlight für besondere Anlässe betrachtet. In Marburg gibt es allerdings ein komplettes Restaurant „Zum heißen Tisch“, dass mit dem „Cook-it-yourself“-Konzept schon seit längerem erfolgreich ist. Der Gast entscheidet sich für ein Menü seiner Wahl, dass er sich dann selbst auf dem Tisch zubereitet. Kurios: Kassiert wird nicht je Portion oder Menü, sondern nach Stunden – 6,50 Euro pro Person.
Dufte findet man Paul Schachts Idee auch in Übersee. Seit 2003 managt ein deutsches Paar in Miami unter dem Namen Cook-N-Dine USA Import und VertriebBetriebswirtschaftliche Funktion im Sinne von Absatz.
weiter mit Mausklick... für den ganzen amerikanischen Kontinent und die Karibik. Die Resonanz in der amerikanischen Presse ist bisher groß, wie ein Blick auf die Webseite zeigt

