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Der Weg in die Ferne wird leichter

Praktika und Jobs im Ausland sind für Beschäftigte im Gastgewerbe besonders wichtig / Zwölf ZAV-Vermittlungsstellen in Deutschland

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/21 vom 26. Mai 2007
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STUTTGART. Karriere, Horizonterweiterung, Sprachen – Beschäftige im Gastgewerbe haben viele gute Gründe für ein Arbeitsintermezzo im Ausland. Seit dem Ende der Zihoga in Bonn hilft die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) mit konkreten Informationen und Angeboten weiter. Doris Bohle von der Bundesagentur für Arbeit (BfA): „Der Branchenservice wurde durch individuelle Angebote abgelöst.“ Aber damit nicht genug. „Der Arbeitnehmerservice wurde dezentralisiert, damit Arbeitnehmer nicht so weite Wege haben“, so die ehemalige Leiterin der Zihoga. Der Service für Arbeitgeber, die das große Potenzial an qualifizierten Fachkräften aus Europa nutzen möchten, ist indessen weiter zentral bei der BfA in Bonn angesiedelt.

Wer als Arbeitnehmer eine persönliche Beratung sucht, kann sich jetzt mit seinen Fragen direkt an einen der zwölf ZAV-Standorte wenden. Adressen und Telefonnummern stehen auf der Website der BfA. Die Teams der Auslandsvermittlung informieren und beraten zu den Themen Ausbildung, Studium oder Arbeiten im Ausland. Außerdem vermitteln sie Beschäftigung, Jobs, Hospitanzen und Praktika. Dazu halten die Berater der Auslandsvermittlung Informationen über Stellenangebote, Einstellungs- und Arbeitsbedingungen, die Anerkennung von Berufsabschlüssen, Niederlassungsformalitäten, Lebensbedingungen und Kontaktadressen bereit. Außerdem beantworten sie individuelle Fragen – von der Entlohnung bis hin zu familiären Aspekten.

Interessant: Neben der ZAV gibt es immer mehr private Vermittler und Organisationen. Ein gutes Beispiel ist Ayusa International mit Sitz in Berlin www.ayusa.de ). Doch es gibt auch schwarze Schafe. Doris Bohle: „Zum einen muss die Vermittlung für Jobsuchende kostenlos sein, zum anderen sind kostenpflichtige Vorleistungen genauestens unter die Lupe zu nehmen.“ Die privaten Vermittler werden in der Regel von den gastronomischen Unternehmen honoriert, in deren Auftrag sie eine Stelle vermitteln.

Doris Bohle: „Alle Alarmglocken sollten klingeln, wenn private Vermittler noch vor dem ersten Gespräch fordern, dass sie erst mal gegen Gebühr die Bewerbungsunterlagen bearbeiten müssen.“ Petra Mewes

www.arbeitsagentur.de

www.ba-auslandsvermittlung.de

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