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Deutschland ist ein Gästemagnet

Die Zahl der Übernachtungen ist im ersten Halbjahr 2008 gestiegen / Ertragslage der Hotels ist dennoch angespannt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/33 vom 16. August 2008
 Holger Zwink

WIESBADEN/BERLIN. Deutschlands Hotellerie freut sich über steigende Übernachtungszahlen. Allerdings lässt die Ertragslage vieler Häuser zu wünschen übrig.

Im ersten Halbjahr 2008 lag die Zahl der Gästeübernachtungen um 3 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. 165,2 Mio. Übernachtungen hat das Statistische Bundesamt gezählt. Davon entfielen 140,1 Mio. auf Gäste aus dem Inland (+ 3 %) und 25,1 Mio. auf ausländische Besucher (+ 5 %). Weiterhin beliebt sind Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um 4 Prozent; in den übrigen Gemeinden gab es ein Plus von 3 Prozent.

So schön diese Zuwächse für die Branche sind, sie machen sich bei UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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und Gewinn nicht wie gewünscht bemerkbar.

Auch wenn die weltweite Begeisterung für Deutschland anhalte, so seien doch viele Hoteliers mit ihren Umsätzen nicht zufrieden, so DEHOGA
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-Sprecherin Stefanie Heckel gegenüber der AHGZ. Zudem sei die Ertragslage der Unternehmen angespannt. Schuld daran seien die vergleichsweise niedrigen Hotelpreise. In Deutschland koste eine Übernachtung derzeit im Schnitt 85 Euro, im übrigen Europa liege dieser Wert bei 115 Euro. Hinzu kämen höhere KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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insbesondere durch die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise (Seiten 1, 2). Der DEHOGA rechnet für das gesamte Gastgewerbe mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent im Jahr 2008, was nach Einberechnung der Inflationsrate ein reales Minus bedeutet. hz

www.dehoga.de

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