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Die Frage der Woche

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/17 vom 21. April 2012

Mundart

„Moin moin“

im Norden und „sodele und wasele“ im Süden:

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Leser-Kommentare zum Artikel (3)

Rottger Roos, Lübeck
Rottger Roos, Lübeck

23.04.2012 um 23:33

Betreff: Mundart

Ich denke das hängt weitgehend vom Unternehmen ab. In einem großen Hotel, eine Szene-Bar einem Coffee-Shop oder der gehobenen Gastronomie kann ich mir Mundart nur schwer vorstellen. Auch bei Betrieben mit überwiegend jungem Publikum könnte ich mir die Kommunikation eher schwierig vorstellen. In einem Landgasthof, einer Weinschenke einem inhabergeführten Restaurant mit regionaler Karte kann das aber sogar das Tüpfelchen auf dem i sein.
In Hamburg habe ich kürzlich an der Eingangstür eines Franchise-Unternehmens 5 Flaggen der Länder gesehen in deren Amtssprache man hier bestellen konnte. Der Nachbar mit der mit der etwas rustikaleren Küche hatte nur ein Schild an der Tür. "We snack Platt". Sehr sympathisch !

Frauke  Zawada, Essen
Frauke Zawada, Essen

23.04.2012 um 21:42

Betreff: Mehr Charme

Es hat doch wesentlich mehr Charme, wenn man zum Beispiel im Urlaub ist und von den Einheimischen in ihrem typischen Dialekt angesprochen wird. Ich kenne viele, die zumindest noch manchmal in ihrem Dialekt sprechen und solange man sie versteht ist es doch völlig okay. Wenn ich im Ausland gearbeitet habe war ich immer froh, wenn ich dann und wann einen Deutschen getroffen habe und wenn das dann noch ein "Potti" war wurde direkt nach Gemeinsamkeiten gesucht. Da war man auf einmal nicht mehr alleine. Sprache ist ein lebendes Medium und entwickelt sich ständig weiter, auch die Dialekte. Zuweilen ist das auch ein schönes Stück deutsche Kultur. Was sagt der Ruhrpottler?! MAHLZEIT!

Adelheid Andruschkewitsch, Vellberg
Adelheid Andruschkewitsch, Vellberg

23.04.2012 um 12:51

Betreff: Mundart

Weshalb sollte es nicht passen, denn Mundart ist ein Stück Heimat. Es ist die Sprache der Region mit der manches viel treffender ausgedrückt werden kann. Früher war es die Sprache eines Fürstentums oder einer Grafschaft, man hat sich an der Sprache erkannt. Mit der Veränderung der territorialen Grenzen, der beginnenden Globalisierung (zuerst nur deutschlandweit ca. 1810) wurde weiträumiger Handel getrieben man war anderssprachigen Herschern unterstellt und somit begannen sich die Dialekte zu mischen und für eine gemeinsames Land wurde eine gemeinsame Sprache gebraucht. Die heutige Globalesprache ist Englisch, aber desahalb fragen wir uns doch auch nciht ob Deutsch noch zeitgemäss ist. Gespräche in Mundart geben das Gefühl von mehr Persönlichkeit und sich nicht so fremd sein.

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