AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Anzeige

AHGZonline

Die Frage der Woche

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/24 vom 9. Juni 2012

Allergien

Nüsse, Milch und Gluten: Immer mehr Gäste dürfen dies und das nicht essen. „Fühlt man sich als Koch da nicht im falschen Beruf?“

Diskutieren Sie mit auf unserer Community-Plattform




ThemenalarmKommentierenDrucken
Auch interessant

Die Frage der Woche

Erste Hilfe Ein Horrorszenario: Plötzlich sackt ein Gast leblos zu Boden. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Leser-Kommentare zum Artikel (3)

Uwe Becker, Mainz
Uwe Becker, Mainz

20.06.2012 um 09:55

Betreff: Allergie - Umsatzmotor

Warum sehen viele immer nur das Negative? Ist es nicht eine Chance für die handwerkliche Facharbeit des Koches. Frisch gekocht kann ich a la minute auf den Gast eingehen. Und der schlaue Gast wird vermehrt Allergien vorschieben, weil er kein Fertiggericht haben möchte. Mit jedem Fertigschnitzel vergrößern wir die Zahl der "Allergiker", denn das glutenfreie Schnitzel ist unpaniert.

Peter Anton Bosch, Bad Säckingen
Peter Anton Bosch, Bad Säckingen

14.06.2012 um 23:05

Betreff: Prof. Schuhbeck

weiß alles - fragen

Adelheid Andruschkewitsch, Vellberg
Adelheid Andruschkewitsch, Vellberg

13.06.2012 um 00:59

Betreff: Allergien

Grundsätzlich muss der Koch die Wünsche der Gäste zu erfüllen um Geschäfte zu machen.
Im täglichen, immer schneller werdenen Betriebsablauf oft schwer zu meistern da die Rezepte ausgearbeitet werden um eine gleichbleibend Qualität zu erreichen, manches teilvorgefertigt werden muss, denn der Gast will keine 4 Std. warten bis der Braten fertig ist und nur durch Herstellung einer gewissen Menge ist Wirtschaftlichkeit möglich.
Trotzdem ist es so, dass es immer mehr Gäste mit Unverträglichkeiten gibt. Man kann diesen Gästekreis nicht ausschließen, denn er macht einen immer größeren Teil der potenziellen Gäste aus.
Eine Möglichkeit auf der Speisekarte alle Zutaten nennen um dem Gast dann anstatt einer übersichtlichen Karte einen Roman zu überreichen oder nur noch Gerichte anbieten die in kurzer Zeit zubereitet werden können. All dies hilft oder befriedigt weder die Gastronomie noch die Gäste.
Ich denke Aufklärung und miteindenr reden beider Parteien ist das einzige was uns weiter hilft. Dem Gast müssen wir als Gemeinschaft klarmachen, dass solche Wünsche nur erfüllt werden können, wenn sie bei der Reservierung genannt werden und auch eventuell ein anderer Preis nötig ist um die Zusatzkosten der Ersatzlebensmittel und des weiteren Zeitaufwandes zu decken.
Ein neues Feld das wir nicht brach liegen lassen können und wohl in den Köchealltag integriert werden muss.

Anzeige