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Die Frage der Woche
Importweine
Lieferprobleme und Preissteigerungen deutscher Winzer befeuern Importweine. „Sind die Deutschen ein Volk der Schnäppchenjäger?“ Diskutieren Sie mit auf unserer Community-Plattform
Importweine
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Erste Hilfe Ein Horrorszenario: Plötzlich sackt ein Gast leblos zu Boden. mehr...
Die Deutschen sind nach meiner Erfahrung größtenteils Schnäppchenjäger und gestehen dem Anderen nicht den gleichen Lohn zu den man selber erhält. Würde man das tun, würden für Lebensmittel und den damit verbundenen Tätigkeiten andere Preise akzeptiert werden.
Wir haben uns doch diese Mentalität selber herangezüchtet, wiso wird sich jetzt beschwert? Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Oder um es im Küchenjargon zu sagen: Aus Scheiße kann auch Bocuse kein Festmahl kochen... Auf der anderen Seite hat gerade der Bereich F und B einen Werteverfall erlitten, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Es wird viel Geld für Glotze, Spiele, Urlaube etc ausgegeben, aber wenn es ums Essen und Trinken geht, wird nur das Billigste gekauft. Da ist Qualität nicht wichtig, hauptsache es macht satt. Und bei den Getränken: Hauptsache es knallt....Gute Qualität wird nur noch in Ausnahmefällen genossen und nur von denen, die es auch zu schätzen wissen.
AHGZ-Umfrage
Wolfgang Foerster, Bad Soden am Taunus
16.08.2012 um 19:14
Betreff: Deutsche sind keine Franzosen
Auch wenn es für unsere Branche schade ist: Gutes Essen und hochwertige Getränke sind in Deutschland keine Statussymbole, die das eigene Ansehen bei Nachbarn und Freunden steigern könnten. Da bringen das neue Auto, der Flachbildschirm oder die Fernreise mehr Anerkennungspunkte in der Gesellschaft.
Dies vorausgeschickt hat sich die Qualität der deutschen Weine in den letzten Jahren derart verbessert, dass es aus allen deutschen Regionen Weine und Sekt gibt, die neben jedem großen Gewächs aus dem Ausland bestehen können. Es gibt immer weniger Gründe, nach Weinen aus dem Ausland zu schielen und immer mehr Gründe, auf die Leistung unserer heimischen Winzer stolz zu sein.