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Ploners Tipp

Die Psychologie der Preise beachten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2015/49 vom 5. Dezember 2015
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Wird eine Speisekarte neu geschrieben, stellt sich die Frage nach der Gestaltung der . Die Psychologie hält ein paar hilfreiche Erkenntnisse parat, wie Menschen auf Preise reagieren. Führen Sie ein ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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mit einem sehr hohen PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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auf der Karte – etwa die Mixed Grill Platte für 55 Euro – wirken die anderen Steaks mit Preisen zwischen 22 Euro und 25 Euro preiswert. Hohe Preise suggerieren eine höhere Qualität. Dieser Eindruck wird durch eine hochwertige Anrichteweise unterstützt. Das Prinzip funktioniert jedoch auch in die andere Richtung: Niedrige Preise können auf mindere Qualität schließen lassen. Überlegen Sie also, ob Sie wie McDonald‘s Produkte für einen Euro verkaufen wollen. McDonald‘s ist dies bekanntlich nicht gut bekommen.

Interessant ist auch, was Menschen mit bestimmten Zahlen verbinden. Viele Menschen assoziieren die Zahl Neun mit preiswert und die Zahl Null mit Qualität. Eine günstige Flasche Wein würde also eher 19 Euro oder 29 Euro kostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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, die teurere eher 50 Euro oder 60 Euro. Beide Zahlen senden eine andere Botschaft.

Ein wenig Psychologie hilft auch bei Angebotspräsentationen: Bietet man Menschen drei Preiskategorien an, nehmen sie meistens die mittlere. Überlegen Sie deshalb, ob Sie für Veranstaltungen neben Ihrem Businesspreis die Kategorien Eco und First dazu nehmen. Als Extra können Sie zehn Plätze im Parkhaus (regulärer Preis pro Platz 25 Euro pro Tag) oder den Kuchen (regulär 45 Euro) inkludieren.


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