Konzerne
Dorint-Sanierung auf der Zielgeraden
Spekulation über die Ausgliederung von 40 Hotels in eine neue Dorint GmbH / Keine Bestätigung
DÜSSELDORF. Die Verhandlungen um die Zukunft der Dorint Hotels ziehen sich hin. „Wir hatten gehofft, bis zum Jahresende einen Sanierungsplan präsentieren zu können“, so Julia Kreuteler, Dorint-Pressesprecherin in Düsseldorf. Die komplizierten Verhandlungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen. Vor Mitte Januar werde es keine neuen Erkenntnisse geben. „Wir sind aber auf der Zielgeraden“, bestätigte Accor-Sprecher Marc Schneer gegenüber der AHGZ.
Für die Lokalpresse tat sich damit erneut die Gelegenheit auf, die Gerüchteküche brodeln zu lassen. Wie die Westdeutsche Zeitung diese Woche meldete, sollen 40 Hotels demnächst zur „neuen Dorint Hotel GmbH“ gehören. Mit dem ehemaligen Dorint-Aufsichtsratsvorsitzenden und Kölner Immobilienentwickler Herbert Ebertz an der Spitze. Bestätigt wird das aber weder von der Ebertz-Gruppe noch von Dorint. Ebertz erholt sich gerade von dem Sitzungsmarathon der vergangenen Wochen im Urlaub. „Es wird ein Modell diskutiert, einen Teil der Hotels unter ein anderes Management zu stellen“, räumt Julia Kreuteler ein. Details seien allerdings reine Spekulation. Erstaunt las Walter Sosul, Direktor eines der beiden Krefelder Dorint-Hotels, dass sein Haus zu den übrigen, von Accor übernommenen, Häusern gehören soll. „Davon ist uns bisher nichts bekannt, da die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind“, bekräftigt Walter Sosul. Gundula Marx
