Branche aktuell
Drei Fragen an
1. Sie sind 24 Jahre alt und bei Ihnen stapeln sich bereits die Auszeichnungen. Wie kamen Sie zur Gastronomie?
Familiär vorbelastet bin ich nicht. Allerdings hatten meine Eltern die Idee, dass ich doch mal ein Praktikum in der Hotellerie machen könnte. Wenig später stand mein Berufswunsch fest. Im Atlantic Hotel Kempinski Hamburg habe ich den Abschluss als Refa und Hofa gemacht. Und dann noch den Barkeeper dazu.
Natürlich zuerst einmal das Side-Hotel Hamburg, das mich nicht nur freigestellt hat, sondern auch die Reise mitfinanzierte. Viel Unterstützung habe ich auch aus der Küche unseres Hauses bekommen, wo ich mir alles anschauen und ausborgen konnte, was ich brauchte. Meine strengsten Trainer waren aber meine Freundin, eine Hotelfachfrau, und meine Mutter.
Auf die Schulbank möchte ich nicht gleich wieder. Jetzt will ich mich erst einmal eine Weile in der Praxis bewähren. Mit neuen Wettbewerben hingegen liebäugele ich, denn es ist immer wieder eine tolle Erfahrung. Als Auszubildender war das für mich die effektivste Art der Prüfungsvorbereitung – und ist es auch jetzt noch. Man muss sich intensiv mit Fachfragen beschäftigen, lernt vieles von den anderen Teilnehmern, und es schult im Umgang mit Stress. Vielleicht wage ich mich bald in den Wettkampf der Profis.

