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Stefan Schörghuber ist Vorstandsvorsitzender der Schörghuber Gruppe München

Branche aktuell

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006

1. Kann man heute einen Zeitraum von 30 Jahren überblicken?

Sicher, innerhalb von 30 Jahren kann sich die Welt verändern. Die Laufzeit des Vertrags ist ein einzigartiger gegenseitiger Vertrauensbeweis und ein deutliches Zeichen an Mitarbeiter und Kunden im Hinblick auf Kontinuität in Qualität und Service: Bei Arabella wird generationsübergreifend gedacht und geplant. Eine Partnerschaft in dieser Form sucht ihresgleichen in der internationalen Hotellerie und gilt in der Industrie inzwischen als richtungsweisend. Übrigens haben auch Pachtverträge eine Laufzeit von 20 Jahren, mit OptionVertraglich eingeräumtes Recht, einen Gegenstand oder Räumlichkeiten unter bestimmten Bedingungen zu einem bestimmten Preis zu erwerben, zu veräußern oder zu buchen .
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auf zwei Mal fünf weitere Jahre. Wir haben 30 Jahre daraus gemacht, weil wir uns absolut sicher sind: Es wird 30 Jahre halten.

2. Was bringt die Erweiterung auf Marken des Starwood-Portfolios?

Wir gehen davon aus, dass in Zukunft keine mittelständisch geprägte Hotelgesellschaft ohne globale Anbindung am Markt bestehen oder erfolgreich wachsen kann. Bisher umfasste unser Vertrag „nur“ die Sheraton-Marken, weil es Starwood 1988 in der heutigen Form nicht gab. Ich bin stolz darauf, dass unsere Marken nun auf Starwood-Markenlevel angehoben werden. Und besonders darauf, dass unser Hotel Mardavall auf Mallorca als erstes europäisches Resort-Hotel als St. Regis geführt wird. Das ist einer der besten und exklusivsten Markennamen, den bisher nur zehn Hotels tragen.

3. Wo soll die Expansion auf 120 Häuser erfolgen?

Viele Chancen, viele Projekte. Die Philosophie für die Expansion ist vorgegeben: Bei Arabella geht der ErtragVolkswirtschaftlich gesehen handelt es sich in der Produktionstheorie um die erzeugte Produktionsmenge .
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immer vor Wachstum. Wir streben die Qualitäts-, Ertrags- und Marktführerschaft in unserer „Area of Exclusivity“ an. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz erstreckt sie sich nun auch auf Südafrika und Namibia. Wir wollen strategisch wichtige Standorte in Deutschland besetzen und neue Hotels in den Ländern entwickeln, in denen wir bereits aktiv sind.

Die Fragen stellte Barbara Goerlich


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