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Helmut Gankiewicz ist Unternehmensberater mit Energieoptimierung als Spezialgebiet Foto: Elke Baumstark

Das Thema

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/2 vom 13. Januar 2007

1. Wie schätzen Sie den Bedarf an energiesparenden Maßnahmen in der Hotellerie ein?

Angesichts steigender Ausgaben für Energie gibt es wohl kaum einen Hotelier, der nicht den Kostendruck spürt. Während die Kettenhotellerie schon längst erkannt hat, dass sich die Fixkosten durch energiesparende Maßnahmen deutlich senken lassen, herrschen in der Privathotellerie teilweise „mittelalterliche Zustände“ – hier besteht Handlungsbedarf.

3. Welche Anlaufstellen gibt es?

Zu einer ersten Beratung kann man sich an den DEHOGA und seine Landesverbände wenden. Ich rate auch zu Gesprächen mit Kollegen, die bereits energiesparende Maßnahmen verwirklicht haben. Es gibt viele Berater und Energieberatungsunternehmen, wo man nachfragen kann. In den Bundesländern, Regionen und Städten arbeiten so genannte Energie-Agenturen mit öffentlichen und privaten Einrichtungen zusammen. Gespräche mit Elektro- oder Heizungs- und Sanitärfirmen sind auch hilfreich.

3. Wann lohnt sich eine Beratung?

Energieberatung lohnt sich fast immer. In Hotels mit jährlich um die 12.000 Euro Fixkosten für Energien wie Heizöl, Gas, Wasser und Strom übernehme zum Beispiel ich die Beratung. Bei höheren Energieausgaben empfehle ich eine spezialisierte Energieberatungsfirma.

Die Fragen stellte Elke Baumstark

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