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Fair geht vor ...

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/21 vom 22. Mai 2004

Die letzte wirkliche Weltmacht ist das Imperium von König Fußball. Und das ist in diesen Tagen noch einmal größer geworden. Spätestens jetzt, da auch der schwarze Kontinent von der FIFA für würdig befunden wurde, 2010 die Weltspiele des runden Leders auszurichten, steht der Fußball als Synonym für den Globus. Dieses Spiel fasziniert die Massen bis hin zur Hysterie. Das verstehe wer will? – ich habe schon mit der Abseitsregel so meine Schwierigkeiten, aber auf mich kommt es auch nicht an. Anderes ist wichtiger. Im Sommer 2006 wird in Deutschland der Ausnahmezustand herrschen. Über eine Million Zuschauer aus dem Ausland werden anreisen, nicht gerechnet die Tausende deutscher Fans, die in eine oder mehrere der zwölf WM-Städte reisen werden – unter dem Strich rechnen die WM-Veranstalter mit rund 400.000 Übernachtungen in Deutschland. Fans aus allen gesellschaftlichen Schichten machen mobil – und deshalb müssen faire Hotelpreise das Spiel bestimmen, für Preistreiber gibt es schon jetzt die Rote Karte. Für „volksnahe Preise“ mag das KonsortiumZusammenschluss mindestens zweier Finanzinstitute zur Finanzierung eines Investitionsvorhabens und/oder zur Platzierung von Emissionen es dient der Risikostreuung bei Finanzinstituten .
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– in dieser Form ein Novum – in die Pflicht genommen werden, an dem neben der französischen Accor-Gruppe der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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, der Hotelverband Deutschland (IHAAbk. für Hotelverband Deutschland.
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), sowie die Ketten Maritim, Steigenberger und Dorint beteiligt sind. Die leidvollen Erfahrungen der Fußball-WM 1998 in Frankreich, bei der viele Hotels ihre Preise stark erhöht und damit für viel Empörung unter den Fans gesorgt hatten, sie sollen bei dieser Fußball-Gala erst gar nicht ins Spiel kommen. Im Zwei-Sterne-SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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soll der WM-Gast pro Übernachtung durchschnittlich 104 Euro pro Zimmer bezahlen, in der Drei-Sterne-Kategorie sind 171 Euro, bei besseren Quartieren 234 Euro veranschlagt. Rund 50.000 Betten sollen in dem Pool zur Verfügung stehen. Fair geht vor – und nicht nur beim Spiel.

Ulrich Jungk

Chefredakteur

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