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Markenhotels, oft zersplittert in Untermarken, fehlt im Vergleich zu Systemern eine klare Identität

Editorial

Ein Hoch auf die Mittelklasse!

Von Hendrik Markgraf, Chefredakteur

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/41 vom 8. Oktober 2011

Die deutsche Hotellerie befindet sich in diesem Jahr weiterhin auf Wachstumskurs. Das belegen mehrere Marktbefragungen und Erhebungen (Seite 1, 12, 13). Die Zahl der Gäste aus dem In- und Ausland nimmt zu, Umsätze, Belegung und Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPar) ebenso.

Von dieser Entwicklung profitiert vor allem die MarkenhotellerieHotelgesellschaften und -gruppen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen und vom Gast als Marke wahrgenommen werden.
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, über die auch die am besten gesicherten Daten vorliegen. Bei der Markenhotellerie wiederum macht das Mittelsegment besonders große Sprünge. Das spiegelt sich auch im Treugast Investment Ranking: Die Eco- und Midscalebetreiber Star Inn, Success und Foremost werden von BBB auf A heraufgestuft.

Und laut MKG Hospitality hat das Midscale-SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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im August den höchsten RevPar-Zuwachs (plus 5,1 Prozent). Insgesamt hat sich der Markt stark bewegt: Die großen Hotelketten wollen neue Konzepte auf den Markt werfen und planen Neubauten, Übernahmen und Konversionen (Umwandlungen). Dennoch ist die 1-Mrd.-Euro-Marke bei Hoteltransaktionen – die dem 10-Jahresschnitt entspricht – laut Jones Lang LaSalle noch nicht erreicht. Und ob sich die Kaufbereitschaft angesichts von Schuldenkrisen und unsicherer Weltwirtschaft weiterhin positiv entwickelt, ist offen.

Die Markenhotellerie gehört also zu den Gewinnern. Gleichwohl zählen Hotels nicht zu den wertvollsten Marken, die jährlich von der UnternehmensberatungDienstleistungsunternehmen, das in einem interaktiven Prozess mit dem Klienten ein individuelles Lösungskonzept für eine komplexe betriebswirtschaftliche Problemstellung erarbeitet und auf Wunsch auch dessen Umsetzung begleitet.
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Interbrand ermittelt werden. Dort steht unangefochten an erster Stelle eine Getränkemarke: Coca-Cola. Ihr MarkenwertIn Geld ausgedrückter Wert einer Marke, der vor allem dann relevant ist, wenn ein auf dem Markt positionierter Geschäftsbereich bzw.
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: 71,9 Mrd. Dollar. Der Systemgastronom McDonalds belegt Platz sechs (Seite 4).

Dass keine Markenhotels in dem Ranking auftauchen, mag damit zu tun haben, dass ihnen im Vergleich zu Systemern eine klare (Marken-) Identität fehlt. Meist in viele Untermarken zersplittert, machen sie kein einheitliches Versprechen und geben daher auch in der Vorstellung des Kunden kein einheitliches Bild ab. Das macht sie oft austauschbar. Ihnen fehlt dann das, was gute Privathotels auszeichnet: ein eigener Charakter, eine Seele.




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