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Lohnt sich die Anuga für Gastronomen?

Erste Spuren im Sand

Von Christoph Aichele

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/41 vom 15. Oktober 2005

Eigentlich ist die Anuga, die am Mittwoch zu Ende gegangen ist, ja eine ausgesprochene Handelsmesse. Im Gegensatz zur Internorga spielt die Gastronomie hier nur die zweite Geige. Nichtsdestotrotz hat sich die Kölner Mega-Schau zum auch von zahlreichen Restaurateuren angesteuerten Pflichttermin gemausert. „25 Prozent Gastronomen unter den Besuchern“ hält DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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-Hauptgeschäftsführer Christian Ehlers für machbar. Mit gutem Grund: Vielfältig ist das Ausstelleraufgebot der Anuga, umfassend die Palette an Neuheiten und Konzepten im Lebensmittelbereich. Was die großen Konzerne, aber auch kleine Hersteller, an Ideen in petto haben, ist manchmal beeindruckend, oft überzeugend, hin und wieder skurril und in einigen Fällen auch zum Abwinken – und nicht immer zum Nachahmen empfohlen. Darum geht es aber auch nicht unbedingt. Anhand der Anuga-Offerten können ambitionierte Gastronomen Ernährungstrends ableiten, die schon bald den Geschmack der Gäste dominieren könnten. In diesem Jahr sind das beispielsweise kulinarische Angebote zum Mitnehmen, für Zwischendurch oder auch zum Draußengenießen – gerne nach dem Motto „schnell serviert, mitunter schnell verzehrt, immer öfter aber auf hohem Niveau“. Ebenso angesagt: Alles, was nach ethnischer und exotischer Küche riecht (und auch so schmeckt) – und nicht zuletzt Tapas, die handlichen Häppchen aus Spanien. Derlei Erkenntnisse sind aber nur die halbe Miete: Unentbehrlicher Bestandteil einer MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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ist das Rahmenprogramm, für das sich im konkreten Fall die Koelnmesse, der DEHOGA und diverse Zulieferer zusammen gefunden haben. Mit zwiespältigen Resultaten: Gut besucht das Forum SystemgastronomieBetriebsform in der Gastronomie, bei der entgeltlich Getränke und/oder Speisen in einem standardisierten Gastronomiebetrieb abgegeben werden, die an Ort und Stelle verzehrt oder auch mitgenommen werden können.
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, mit Sicherheit eine feste Bank im Anuga-Geschehen. Ebenfalls rappelvoll das Gastro Food Forum, allerdings wohl eher wegen der durchweg beachtlichen Gaumenfreuden aus dem Hause Bayer Gastronomie, als wegen der Infos zum Thema Außengastronomie. Hier hätte man sich, ebenso wie in anderen Sonderschauen und Themenwelten, doch einiges mehr an Know-how-TransferPersonenoder Gepäckbeförderung z.B. zum Flughafen.
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gewünscht. Mit blumigen Ankündigungen, viel Sand unter den Füßen und Plakatwänden ist es letztlich nicht getan.


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