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Der Kandidat: Wahabi Nouri will den Bocuse d‘Or erstmals nach Deutschland holen

© Heinz-Joachim Zinke

Branche aktuell

Eurotoques will mehr Präsenz zeigen

Präsident Schassberger: Bekanntheitsgrad vergrößern / Bocuse d’Or für Wahabi Nouri

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006
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LÜBECK-TRAVEMÜNDE. Großer Bahnhof im Columbia Hotel Casino Travemünde: Eurotoques hat Doppeljubiläum gefeiert. Seit 20 Jahren besteht die europäische Vereinigung der Spitzenköche. Der deutsche Ableger existiert seit zehn Jahren. Ein passender Rahmen also für die Verleihung der Trophäe der „Bocuse d’Or German Masters 2006“. Auch wenn die Hauptperson des Abends nicht anwesend war: Namensgeber und Eurotoques-Mitbegründer Paul Bocuse hatte seine Teilnahme an dem Galaabend aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt.

Kritische Töne schlug Ernst-Ulrich Schassberger an. Der Eurotoques-Präsident Deutschland/Österreich und Vizepräsident Europa zeigte er sich mit dem BekanntheitsgradProzentualer Anteil potenzieller Kunden oder Gäste, die eine Leistung, eine Marke oder ein Unternehmen kennen.
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seiner Organisation unzufrieden. Es könne nicht sein, dass die Vereinigung mit immerhin 500 Chefköchen in Deutschland und mehr als 4500 in Europa in manchen Teilen Deutschlands kaum bekannt sei. Eurotoques müsse mehr tun, um sich in der Öffentlichkeit darzustellen, so der Präsident. Auch kündigte er an, stärker auf gastronomische Betriebe zuzugehen.

Als eine wichtige Aufgabe bezeichnete Schassberger die Sensibilisierung von Kindern im Hinblick auf schmackhaftes und gesundes Essen. Die Geschmacksschulungen in Kindergärten und Schulen seien in dieser Hinsicht ein erfolgreicher Weg.

Im Namen der Bocuse d‘Or Academy Germany überreichte er die Auszeichnung zum Bocuse d‘Or Koch des Jahres 2006 an Wahabi Nouri. Der Patron des Hamburger Gourmet-Restaurants Piment hatte beim Finale im Radisson SAS Hotel Köln seine vier Mitbewerber deutlich hinter sich gelassen. 2004 hatte der 36-jährige Eurotoques-Chefkoch diese Auszeichnung schon einmal gewonnen. Bei der Endausscheidung in Lyon hatte es dann aber nur für den achten Platz gereicht. Nun wird er am 24. Januar erneut antreten.

Für seinen zweiten Start rechnet er sich bessere Chancen aus: „Meine Erfahrungen vom letzten Mal werden mir sicher helfen, bestimmte Fehler diesmal zu vermeiden“, sagte er gegenüber der AHGZ. Sein festes Ziel ist es, den „Bocuse d’Or“ in Gold zum ersten Mal nach Deutschland holen. „Ich denke, mit Wahabi Nouri haben wir eine gute Chance“, so Ernst-Ulrich Schassberger. pz


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