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Firmen: Mehr Sparen geht nicht

Geschäftsreiseanalyse: Markt legt weiter zu / Eintagesreisen boomen / Kosten lassen sich nicht weiter senken

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/25 vom 16. Juni 2012
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Berlin. Der Geschäftsreisemarkt hat sich analog zur Gesamtwirtschaft 2011 positiv entwickelt. Das zeigt die zehnte VDR-Geschäftsreiseanalyse, die der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) in Berlin vorgestellt hat. Die Ausgaben für Geschäftreisen haben demnach zugelegt, allerdings weniger stark als die Zahl der Reisen selbst. Das illustriert, dass die Firmen die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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pro Reise gedrückt haben.

So ist der Anteil an Reisen ohne Übernachtung derzeit so hoch wie noch nie. Mehr als die Hälfte (54,5%) der werden inzwischen als Eintagesreisen durchgeführt – schlecht für die Hotellerie. Dennoch haben 2011 deutsche Geschäftsreisende 43,4 Mio. Übernachtungen im Inland gebucht, ein Plus von 3,6 Mio. im Vergleich zu 2010.

Die Zahl der Geschäftsreisen ist laut um 5,9 Prozent auf 163,9 Mio. gestiegen. Die GesamtkostenDie Summe aller in einem Betrieb angefallenen Kosten einer bestimmten Periode.
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legten hingegen nur leicht um 3,1 Prozent auf 44,8 Mrd. Euro zu. „Die aktuelle Studie zeigt einmal mehr, dass Geschäftsreisen ein zuverlässiger Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft sind“, kommentiert VDR-Präsident Dirk Gerdom die Ergebnisse, für die 800 Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern befragt wurden.

Zwei von drei Reisen deutscher Firmen finden demnach innerhalb Deutschlands statt. Und Business Traveller geben mit durchschnittlich 148 Euro pro Tag doppelt so viel aus wie Urlaubsreisende. „Geschäftsreisende bringen damit unter der Woche sowie zu Kongress- und Messezeiten hohe Umsätze, mit denen sie indirekt die urlauberfreundliche Preisgestaltung am Wochenende subventionieren“, sagt Daniela Schade, Mitglied im VDR-Präsidium.

Doch Deutschlands Unternehmen haben in der Krise das Sparen gelernt – und in den vergangenen Jahren bereits so die Kosten gedrückt, dass mehr Einsparungen nicht mehr möglich sind. Wer jetzt noch weiter Kosten reduzieren möchte, muss auf Geschäftsreisen ganz verzichten. Allerdings rechnet für diesen Fall die Mehrzahl der Unternehmen mit teilweise erheblichen Umsatzrückgängen – was ein starkes ArgumentAussage, die zur Begründung einer anderen Äußerung, z.
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gegen einen Reisebann ist. „Die Unternehmen haben ihre Kompetenz im Umgang mit den Reisekosten derart optimiert, dass das Ende der Fahnenstange an vielen Stellen erreicht ist“, ist der VDR-Präsident überzeugt.

Die Budget-Hotellerie hat von den Kostenreduzierungen laut Studie zuletzt nicht profitiert. Der Anteil an den 57,3 Millionen Übernachtungen der Geschäfts- und Dienstreisenden ging bei den 1- und 2-Sterne-Häusern auf 2,9 Millionen (5%) zurück, die 3- und 4-Sterne-Hotellerie konnte hingegen Marktanteile hinzugewinnen – 87 Prozent der Geschäftsreisenden bevorzugen diese Kategorien.

Die Reiseeinkäufer in den Unternehmen setzen zunehmend auf Preisvergleiche, Sondertarife und Rabatte. Zudem wird genaues ControllingVerbindung des Prozesses der Planung, Kontrolle und Steuerung mit der Informationsversorgung.
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zur Kostensenkung und Einhaltung des Budgets immer wichtiger. Für 2013 erwartet rund ein Drittel der Geschäftsreisemanager einen steigenden Bedarf bei Hotels (32%) und Flügen (35%). Voraussetzung sei jedoch, so Gerdom, dass Mobilität in Deutschland bezahlbar bleibe und nicht durch mehr Steuern behindert werde.

Das Thema Nachhaltigkeit bei Geschäftsreisen ist in vielen Unternehmen noch nicht über erste Ansätze hinausgekommen. „Rund 71 Prozent der Befragten führen beispielsweise keine CO{-2}-Bilanzierung durch“, so Gerdom. Den Managern sei schlicht der AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
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zu groß. Uwe Lehmann

www.geschaeftsreiseanalyse.de




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