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Geld verdienen mit der Fußball-EM
Europameisterschaft 2008: Die Hürden für Public Viewing sind niedriger als bei der WM 2006
STUTTGART. In vier Wochen ist es soweit: Die Fußball-EM in den Nachbarländern Österreich und Schweiz beginnt. Von den 31 Spielen, die die besten europäischen Teams vom 7. bis29. Juni bestreiten, werden 27 von ARD und ZDF live übertragen. Eine Chance für das Gastgewerbe, mehr Besucher ins Lokal zu ziehen und zusätzlichen Umsatz zu machen. Zumal die Hürden in Form von Lizenzen und Gebühren nicht so hoch liegen wie zur WM 2006.
Die TV-Übertragungsrechte liegen diesmal bei der Uefa. Eine Lizenz verlangt sie von Gastronomen und Hoteliers aber nur, wenn deren Fernsehschirm oder Leinwand die Diagonale von drei Metern überschreitet. Ist das der Fall, muss eine Lizenz beantragt werden. Diese ist zunächst kostenlos. Lediglich wenn die Übertragung des Spiels als Veranstaltung organisiert und dafür Eintritt verlangt wird oder Sponsoren involviert sind, fallen Kosten an. Für jedes Spiel und pro Leinwand-Quadratmeter sind das 6 Euro.
In jedem Fall werden aber Rundfunkgebühren fällig. Wer für den Zeitraum des Turniers Fernseher aufstellt, hat pro Gerät 17,03 Euro an die GEZ zu zahlen. Auch die Verwertungsgesellschaften Gema, GVL und VG Wort stellen Forderungen. Für diese Gebühren hat der DEHOGA aber Sondertarife ausgehandelt. Alles in allem ein überschaubarer Einsatz, der sich für zahlreiche Wirte im Land lohnen dürfte. (Seite 17)eck

Andreas Haderlein
11.05.2008 um 00:19
Betreff: Kommentar zum Artikel
fussballgucken.info, der Info-Dienst für Fußball-Live-Übertragungen im deutschsprachigen TV, Internet und Radio listet kostenfrei in einer Google-Map Public-Viewing-Events und Fußballkneipen. Locations können über www.fussballgucken.info/locations gemeldet werden. Das dürfte für Wirte interessant sein.