Anzeige

Anzeige

Im Auftrag der Firma unterwegs: Die meisten Geschäftspartner schätzen persönliche Treffen, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen (Foto: Colourbox)

Hotellerie

Geschäftsleute auf Reisen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/21 vom 22. Mai 2010
von Susanne Stauß

Frankfurt/M. „Geschäftsreisen haben wieder zugenommen. Wir spüren einen klaren Aufwind, auch in Deutschland”, so René Mooren, Area Director Sales & Marketing Eastern Europe bei . Die Hotelgruppe präsentierte eine im Auftrag von Marriott erstellte Studie, die sich mit dem Reiseverhalten von Geschäftsreisenden aus den USA, China, Deutschland und Großbritannien beschäftigt. Das für die Hotellerie ermutigende Ergebnis: Beruflich bedingte Reisen sind für diese Zielgruppen unerlässlich.

Mehr als 90 Prozent aller Befragten bestätigen, dass Geschäftsreisen helfen, wirtschaftliche Ziele zu erreichen, und entscheidende persönliche Kontakte mit Klienten und Kunden ermöglichen. Allerdings ist nur bei den Chinesen eine deutliche künftige Steigerung der Reisetätigkeit abzusehen: 63 Prozent von ihnen prognostizieren einen Anstieg der Reisen im nächsten Jahr.

Bei den Amerikanern tun dies nur 22 Prozent, bei den Briten und den Deutschen je 20 Prozent. 54 Prozent der US-Amerikaner glauben dagegen, dass die Reisetätigkeit im kommenden Jahr auf dem gleichen Niveau bleiben wird wie in diesem. So denken auch

52 Prozent der Deutschen, 45 Prozent der Briten, aber nur 29 Prozent der Chinesen.

Besonders optimistisch in puncto Wirtschaft und Reisen ist in allen befragten Ländern die jüngere Generation im Alter von 21 bis 29 Jahre (in der Studie als Generation Y bezeichnet). Diese Gruppe erwartet im kommenden Jahr deutlich mehr Reisen als ihre Kollegen aus der Generation X (30 bis 45 Jahre) oder der „Baby Boomer”-Generation (46-64 Jahre).

Zwischen 66 Prozent (Deutsche) und 74 Prozent (Chinesen) möchten auf ihren Geschäftsreisen auch Restaurants kennenlernen und die Stadt erkunden. Am wenigsten Gefallen an Geschäftsreisen finden die Deutschen. 61 Prozent von ihnen wollen dort ihren Job machen und möglichst schnell nach Hause fahren. 54 Prozent der Chinesen hingegen betrachten Geschäftsreisen als Ferien. 57 Prozent von ihnen würden gern Familie oder Freunde mitnehmen, 66 Prozent ihre Geschäftsreise für Erkundungen ausdehnen.

Der Umweltaspekt spielt bei der Reiseplanung eine wachsende Rolle:
83 Prozent der Geschäftsreisenden aus China und 75 Prozent der Deutschen (USA: 51 %; UK: 61 %) glauben, dass umweltfreundliche Hotels notwendig sind. „Dieses Ergebnis zeigt deutlich, dass wir mit unserem Umweltprogramm ,Marriott Spirit to Preserve' richtig liegen“, sagt Hansjörg Hefel, General Manager des Frankfurt Marriott Hotels. Don Semmler, Executive Vice President der Vollservice-Marken bei Marriott, sieht durch die Studie die bei Marriott-Häusern neu gestaltete Lobby bestätigt. Sie ist in verschiedene Zonen unterteilt und bietet sowohl ruhige Nischen für Gespräche und Entspannung als auch Arbeitsmöglichkeiten und F&B-Angebote.

Für die Branche birgt die Studie aber auch einen neuen Wermutstropfen: Die jüngere Generation Y in den USA und in Europa erwartet, dass alternative Technologien wie Videokonferenzen einige der Geschäftsreisen in Zukunft ersetzen werden.

Themenalarm Kommentieren Drucken
Auch interessant

Neue Hotelprojekte von Courtyard by Marriott

Frankreich, Polen und die Niederlande: Die Marke Courtyard by Marriottplant drei neue Hotels für Europa. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Ausland: Neue Hotelprojekte von Courtyard by Marriott (08.02.2012)
Online-Vertrieb: Hotelketten starten eigenes Buchungsportal Roomkey.com (13.01.2012)
Personalia: Arne Sorenson neuer Marriott-CEO (22.12.2011)
Neueröffnung: Ritz-Carlton öffnet am Arabischen Golf (16.12.2011)
Neueröffnungen: Marriott baut auf China (24.11.2011)
Relaunch: Zeitgemäßes Design für Courtyard-Hotels (18.11.2011)

Weitere Artikel zu den Themen:

, ,

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige

Die AHGZ bei Facebook

Aktuelle Jobangebote im Jobsterne-Stellenmarkt

Zu weiteren 40.000 Stellenangeboten

Frage der Woche

Nachfolge

Die Eltern haben Erfolg, doch die Kinder winken ab. „Warum finden sich für viele Gastro-Betriebe keine Nachfolger?“

Diskutieren Sie mit