Kommentar
Glutvoll
Von Holger Zwink
Wir sind ein Volk von Grillern. Kaum ist es draußen warm, laufen die Grills auf Balkonen, Terrassen und in den Gärten heiß. Nur in der Gastronomie, so scheint es, setzt sich das Thema Grillen in Freien nicht so recht durch. Dabei ließe es sich doch mit ein bisschen AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
weiter mit Mausklick..., Fachwissen und Fantasie wunderbar inszenieren. Die Gäste werden es mögen – garantiert. Allerdings: Mit Würstchen und Schweinehals ist es nicht getan. Etwas Besonderes muss her: Herzhafte Rinderspieße aus Madeira und über Buchenholz gegrillte Spareribs etwa, wie sie der Stuttgarter Grillprofi und Biergartenbetreiber Thomas Stockinger in dieser Ausgabe von Küche & Mehrvorstellt. Oder Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch") und Gemüse, ruhig auch mal asiatisch oder exotisch gewürzt. Das sorgt für UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
weiter mit Mausklick.... Noch wichtiger aber ist möglicherweise die WerbewirkungNotwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung für den Werbeerfolg.
weiter mit Mausklick... eines gelungenen Grill-Events. In der kalten Jahreszeit wird sich so mancher Gast den gastlichen Sommertag im Freien erinnern und auch im Winter kommen.
Dass auch 5-Sterne-Hotels das legere Grillen für sich entdeckt haben, zeigt eine Aktion des Hyatt Regency in Köln: Hier grillen die Gäste selber. Das Hotel stellt alle Zutaten einschließlich Getränken, die Ausrüstung und einen schicken Platz am Rhein zu einem Festpreis zur Verfügung, und los geht’s. Eine tolle Idee, die zum Nachmachen einlädt. Was auch geht: Veranstalten Sie selbst einen Grillkurs. Und holen sie für Geräte und Know-how Grillschulen und Grillfachgeschäfte und Grillhersteller mit ins Boot. Eine Zusammenarbeit, die sich bestimmt auszahlen wird.

