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Gute Prognose für die Hotellerie

IHA hofft auf weiteren Aufschwung / Verband jubelt über gestiegene Zimmerpreise

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/12 vom 24. März 2007
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BERLIN. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2006 hat das neue Jahr für die Hotellerie vielversprechend begonnen, wie auch MKG Consulting exklusiv für die AHGZ feststellt (Seite 10). „Die Erholung der Durchschnittspreise setzt sich auch in den ersten beiden Monaten 2007 fort“, sagte Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA) in Berlin. Der Ausblick in die Zukunft sei trotz Verdrängungswettbewerbs und Überkapazitäten weiterhin gut. Dies gelte vor allem für Markenhotellerie und Städtetourismus.

Basis für die erfreuliche Prognose ist das abgelaufene Jahr. „Beflügelt vom einmaligen Event der Fußballweltmeisterschaft und einer unerwartet stark anziehenden Konjunktur, bewegten sich sowohl die durchschnittliche Zimmerauslastung als auch der Durchschnittspreis eindeutig nach oben“, so Luthe. Dabei stieg die Auslastung um 2,6 auf 62,8 Prozent im Durchschnitt – in Berlin auf 67,3 Prozent. Sogar der Zimmerpreis legte zu. „Nach 81 Euro im Vorjahr kletterte der Durchschnittswert auf 87 Euro im Jahr 2006“, hob Luthe hervor. Zugleich habe der RevPar den neuen Rekordwert von 55 Euro erreicht, zeigte sich auch der IHA-Vorsitzende Fritz G. Dreesen hochzufrieden.

Erheblich beigetragen zu den guten Ergebnissen hätten die ausländischen Gäste, deren Zahl sich um mehr als 10 Prozent erhöht habe. Profitiert haben gleichermaßen das Luxus- wie das Budget-Segment und Großstadthotels – und das, obwohl im WM-Monat Juni die Zimmerauslastung bundesweit um 2,7 Prozent und in Berlin gar um 14,6 Prozent sank. Kompensiert werden konnte das durch die nachhaltige Erholung der Durchschnittspreise, so Luthe.

Doch trotz der positiven Entwicklung hinke die deutsche Hotellerie im europäischen Vergleich noch hinterher. Daher hofft Dreesen, dass der konjunkturelle Aufschwung nicht durch die Steuererhöhung wieder zum Erliegen kommt und fordert für die Hotellerie hierzulande einen reduzierten Mehrwertsteuersatz, wie vielfach im Ausland üblich. Weitere Herausforderungen sieht der Vorsitzende vor allem im Einsatz für eine Reform des Rundfunkgebührensystems, für die Novellierung des Urhebergesetzes, die Senkung der Kreditkartengebühr sowie die Beibehaltung deutschen Rechts im Vertragsverhältnis mit ausländischen Gästen. Uwe Lehmann

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