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Kämpft: Das Luxushotel an der Ostsee strukturiert um

Jens-Uwe Berndt

Heiligendamm schließt Zimmer

Insolventes Grandhotel bündet Kräfte / Zentrale Hotelbereiche werden umfunktioniert

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/28 vom 7. Juli 2012
von  

Stuttgart. Das Grandhotel im Ostseebad stellt sich neu auf: Die Zimmerzahl sinkt, das Restaurant Medini’s steht vorerst nur für bereits geplante und gebuchte Veranstaltungen zur Verfügung. Neue Konzepte werden für Teilbereiche der Hotelanlage entwickelt wie die Burg Hohenzollern, die Orangerie oder die Smoker’s Lounge. So soll etwa die Burg als Eventlocation angeboten werden.

„Wir haben die Chance, die uns das Insolvenzverfahren eröffnet hat, genutzt und richten das Gesamtkonzept Heiligendamm neu aus“, sagt der Geschäftsführende Direktor Henning Matthiesen. Das neue Konzept basiere auf „Effektivitätssteigerung und Zentralisierung von Qualität“.

Konkret bedeutet das: Die Zimmerzahl von 222 wird auf 161 reduziert. Statt 444 stehen 322 Betten zur Verfügung. Die Zimmer sollen zu Mitarbeiterwohnungen umfunktioniert werden, heißt es in Medienberichten. Auf AHGZ-Anfrage teilt Matthiesen allerdings mit: „Unsere Mitarbeiter haben bereits ausreichend Unterkünfte in unmittelbarer Nähe des Hotelgeländes. Dies wird auch vorerst so bleiben.“

Logistische Abläufe im Hotel zu überdenken und neu zu strukturieren, mag ein Schritt in die richtige Richtung sein. Zwar bringt eine Reduzierung der Zimmer allein nicht mehr UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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. Aber: „Für ein Luxushotel war und ist Heiligendamm schon recht groß. Daher sind weniger Zimmer per se kein Manko“, sagt Stephan Gerhard, CEO des Hotelberatungsunternehmens Treugast. „Wenn die Reduzierung der Kapazität tatsächlich dazu führt, dass weniger oder keine Aushilfen mehr gebraucht werden, dann sinken die Personalkostenderen Arbeitskraft in einem Unternehmen entstandene Aufwendungen.
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ergebniswirksam und gleichzeitig erhöht sich die Servicequalität.“

Die temporäre Schließung des Restaurants Medini’s betrachtet Gerhard allerdings mit Skepsis. Es sei gerade auch von Familien gut frequentiert worden. Außerdem habe Heiligendamm schon bisher nicht zu viele gastronomische Outlets, „und das Angebot jetzt, in der Hochsaison, ist damit nicht mehr breit genug“.

Ein Grund, warum das Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
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Heiligendamm, finanziell am Boden liegt, ist die Belegung. Zuversichtlich gibt sich Matthiesen. „Mit unserer hauseigenen ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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-Kampagne, dem positiven FeedbackJede Art von Rückmeldung, die anzeigt, ob eine andere Person ein bestimmtes Verhalten oder eine sprachliche Äußerung verstanden hat und darauf reagiert.
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unserer Gäste, trotz unserer derzeitigen Situation, sowie unseren vielfältigen Angeboten können wir von einem stabilen Jahr im Vergleich zu 2011 sprechen.“ Die Nachfrage nach dem Luxushotel zeige anhand der Pick-up-Zahlen eine konstante Steigerung. kik




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