Hygiene-Kontrollen ohne Ampel?
Arbeitsgruppe setzt auf freiwilliges Modell
STUTTGART. Gastronomen an den Pranger? Die Einführung einer Hygiene-Ampel scheint zu wackeln. Wie aus einem Protokoll hervorgeht, das der AHGZ vorliegt, hat sich im Mai die Arbeitsgruppe der Wirtschaftsministerkonferenz und Verbraucherministerkonferenz darauf verständigt, „ein Kontrollsystem auf freiwilliger Basis zu verfolgen“. Es heißt weiter, „der einzelne Unternehmer soll entscheiden, ob er die Ergebnisse bekannt macht“.
Die Arbeitsgruppe war eigens dafür eingesetzt worden, die „Sinnhaftigkeit einer Farbekennzeichung“ zu diskutieren (AHGZ vom 14. Oktober). „Es gibt bisher keinen offiziellen Beschluss“, sagte ein Sprecher des Hamburger Ministeriums. In der Arbeitsgruppe sei kein Minister anwesend gewesen.
Fakt ist allerdings, dass sich die Gruppe auf auf ein Modell der Freiwilligkeit geeinigt hat. Es waren Vertreter aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Hessen dabei. lef
