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Investor kauft Europäischen Hof

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/3 vom 20. Januar 2007
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STUTTGART. Steigenberger hat den „Europäischen Hof“ in Baden-Baden an die Deutsche Land plc. verkauft. Unternehmenssprecherin Angelika Heyer hatte in der vergangenen Woche Verkaufsgespräche mit einer internationalen Investorengesellschaft bestätigt (AHGZ vom 13. Januar), konnte allerdings noch nicht Vollzug melden. Bei Redaktionsschluss war das Verkaufsprocedere noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Investor Deutsche Land hat seinen Firmensitz in Douglas auf der Isle of Man. Pächterin des Konzern-Gründungshauses Europäischer Hof bleibt die Steigenberger AG.

Das Hotel Badischer Hof, das der Steigenberger Vermögensverwaltung gehört und ebenfalls von der AG betrieben wird, steht nach Angaben von Angelika Heyer nicht zum Verkauf. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Steigenberger Vermögensverwaltung das traditionsreiche Badhotel zum Hirsch (Baden-Baden) an die russische Heliopark-Gruppe veräußert.

Heute zählen 82 Hotels der Marken Steigenberger Hotels&Resorts und InterCityHotels zum Portfolio der Kette. „Wir sind eine Managementgesellschaft und haben keine Immobilie mehr im Eigentum“, äußerte Vorstandssprecher Karl-Anton Schattmaier im Gespräch mit der Zeitschrift Hotel, Tourism and Restaurant Industry (HTR). Sämtliche Hotels werden von der AG in Leasing-, Management- und 18 Franchiseverträgen geführt. Franchise sei nicht nur ein Weg, um mit der Marke InterCityHotels zu expandieren, so Schattmaier im Interview, sondern auch bei höherklassifizierten Hotels denkbar. Mit sechs Neueröffnungen im In- und Ausland hat Steigenberger seine Expansionsstrategie 2006 fortgesetzt. Bevorzugte Destinationen für die Marke Hotels&Resorts sind auch in Zukunft Deutschland, Österreich und die Schweiz – sowohl Städte als auch Standorte in den Bergen und am Wasser. Aber auch europäische Metropolen kommen in Betracht, so Schattmaier gegenüber der AHGZ (Seite 5). Bahnhöfe und Flughäfen sind als Standorte für die InterCityHotels vorgesehen. Die Expansion will Steigenberger im Alleingang durchziehen, nicht – wie beispielsweise Kempinski – im Zusammenwirken mit anderen Hotelgesellschaften. rr

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