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Jacob-Selzer-Schule schließt

Schüler können ihre Ausbildung noch beenden

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/21 vom 22. Mai 2004

BAD KREUZNACH (ak). Küchenmeister Heinz Kaul und sein Team haben den zwei Jahre andauernden Kampf um die Erhaltung der insolventen Jacob-Selzer-Schule verloren. Zum 30. Juni muss die renommierte Ausbildungsstätte für die Gastronomie in ihrem 51. Jahr ihre Tore schließen.

„Ein Juwel

geht kaputt“

„Ein Juwel geht kaputt“, stellt Wolfgang Müller, pädagogischer Leiter der Schule, fest. „Wir haben bewiesen, dass wir die Schule ohne Verluste führen können“, ergänzt Kaul, der vor zwei Jahren die angeschlagene Schule ehrenamtlich als Ausbildungsleiter übernahm. Während dieser Zeit wurde das marode Dach geflickt. Doch für weitere notwendige Sanierungsarbeiten fehlt das Geld. Die Verantwortung, das neue Schulgrundjahr bei einem größeren Schaden nicht beenden zu können, könne die Führungsmannschaft nicht übernehmen. Inzwischen wurde 20 jungen Leuten aus ganz Rheinland-Pfalz, die bereits angemeldet waren, abgesagt. Die 30 Schüler, die fast alle eine Stelle in der Gastronomie haben, können noch ihren AbschlussBezeichnung für die letzte Stufe im Verkaufsprozess.
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machen. Vier Voll- und zwei Teilzeitkräften wurde gekündigt. Niemand sei bereit, in die Trägerschaft des rheinland-pfälzischen Hotel- und Gaststättenverbandes einzusteigen oder eine Bürgschaft zu übernehmen, erklärte Kaul enttäuscht.

Landeszuschuss gekürzt

Sogar das Land hat seinen Personalkostenzuschuss von rund 90.000 Euro um etwa 25 Prozent gekürzt. Das sei das endgültige Aus gewesen, so Kaul.

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