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Jubiläum im Grand Elysée

Das Hamburger Traditionshotel feiert sein 25-jähriges Bestehen mit mehr als 1000 Gästen / Ehrgeizige Zukunftspläne

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/35 vom 28. August 2010
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Hamburg. Französische Lebensart in die Hansestadt bringen – das war nach den Worten von Hoteldirektor Jürgen von Massow eines der Ziele beim Bau des Hamburger Hotels Elysée. Bauherr Eugen Block wollte für den Gast ein Hotel ohne Schwellenängste schaffen, „mit pulsierendem Leben und voller Heiterkeit, in der er Freude und Glück empfindet“ – ein Ziel, dass zur Feier des 25-jährigen Bestehens des 5-Sterne-superior-Hotels in der Rothenbaumchaussee 10 voll erreicht wurde. Mehr als 1000 Gäste feierten gemeinsam mit dem Hausherrn und seiner Familie das Jubiläum.

Anfängliche Skepsis

Ole von Beust, an diesem Abend noch als Erster Bürgermeister unterwegs, erinnerte an die Skepsis, die dem Bau des Luxushotels zunächst entgegengebracht wurde. Mehr als ein Jahr ruhten die Arbeiten an der Baugrube, weil die Baukosten explodiert waren. Nach einer Bauzeit von 23 Monaten und Investitionen von umgerechnet 35 Mio. Euro wurde das Hotel am 25. August 1985 eröffnet.

Kurze Wege und eine flache Hierarchie – das sind nach Angaben von Thomas Straubhaar Bestandteile des Erfolgsrezepts von Eugen Block. „Sein Anspruch ist es, das Haus zum besten Hotel in Europa zu machen“, sagte der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts während seiner Laudatio. Außerdem würden alle Gäste gleich behandelt. Selbst Prominente bekämen im Grand Elysée keinen Sonderrabatt.

Wichtig für den Erfolg des Hauses sei auch die stets korrekte Behandlung der 300 Angestellten. „Dann werden auch die Gäste fair behandelt“, sagte Straubhaar. Der Wissenschaftler lobte zudem die Eröffnung des betriebseigenen Elysée-Kindergartens in einer benachbarten Villa durch Christina Block im Jahr 1993. Aus der Sicht von Hausherr Eugen Block ist das Grand Elysée auf dem Weg, den er sich immer vorgestellt hat. Seit mehr als 30 Jahren widme er sich dem Aufbau des Luxushotels. Mit Erfolg: Als Auszeichnung wurde ihm 1996 vom Magazin Der Hotelier (Deutscher Fachverlag) der Titel „Hotelier des Jahres“ verliehen. Mit der Erweiterung des Luxushotels zum Grand Elysée im Jahr 2006 stieg die Zimmerzahl auf 511. Die Zahl der Konferenzsäle wurde auf 24 aufgestockt. Außerdem erhielt das Hotel den größten Saal der Hansestadt, in dem mehr als 1000 Gäste Platz finden. 2009 erhielt das Hotel deshalb den begehrten Conga Award in der Kategorie Tagungshotels. Eugen Block kündigte an, bis zum Jahr 2012 weitere 4 Mio. Euro in sein Haus investieren zu wollen. „Ich bringe Dinge gern zu Ende“, so Block. (Seite 6) Helmut Heigert




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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Bayern
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17.10.2010 um 21:44

Betreff: Tourismusgeschichte

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