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Limitierte Brände sind im Kommen

Die InterWhisky 2006überzeugt mit zahlreichen Tastings, Diskussionen und Seminaren / Rund 8000 Besucher im Frankfurter Hotel InterContinental

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006
von

FRANKFURT/M. „Der Trend geht zu den limitierten Abfüllungen, das können sowohl junge, als auch alte Whiskys sein“, sagte der deutsche Whiskybotschafter Christian Rosenberg auf der InterWhisky im Frankfurter Hotel InterContinental. Knapp 8000 Besucher waren zu dieser MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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in die hessische Landeshauptstadt gekommen.

Beispiele für die limitierten Brände sind „Bowmore Single Islay Malt“ (Schlumberger) oder „Dalmore“, ein Single Malt aus den Northern Highland (Kammer-Kirsch GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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). Wie in jedem Jahr war auch diesmal wieder der 2005 zum „Whisky des Jahres“ gewählte „Talisker“ dabei, zwei Mal sogar: 25 und 30 years old (Diageo). Team Spirit (Semper Idem Underberg) hatte neben dem weltweit meist verkauften Glenfiddich auch die Neuentdeckung „Balvenie New Wood 17 years old“ (Grant & Sons) im Gepäck.

Wer sich an den drei Tagen auf der europaweit größten Messe dieser Art umsah, konnte die Crème de la Crème der internationalen Whisky-Gemeinde treffen. Ludovic Ducrocq beispielsweise, den International Brand Ambassador von Glenfiddich. Oder Richard Paterson, Master Blender bei Whyte and Mackay, und Neil MacDonald, Brand Director bei Chivas Brothers. Zu ihnen gesellten sich Bill Samuels, der Präsident der Maker’s Mark Distillery, und Stewart Mac Rae, Area Director The Edrington Group.

„Der Standard ist mittlerweile so hoch, dass sich Whisky in seiner Qualität fast nur noch durch seine Reifedauer definieren kann“, so Mac Rae im Gespräch mit der AHGZ. Die InterWhisky weitete sich 2006 auf sieben Salons und den Theatersaal mit rund 2000 Quadratmetern Gesamtfläche aus. Sie ist eine Kombination aus Fachmesse und Kulturprogramm rund um den Whisk(e)y. Nicht nur die großen Weltmarken waren vertreten, um bekannte und neue Abfüllungen vorzustellen, sondern auch kleinere Erzeuger mit Raritäten aus dem schottischen Hochland und den Inseln sowie Importeure aus Großbritannien, den USA und Deutschland.

Mit an Bord wie immer auch die Sektion Hessen der Deutschen Barkeeper-Union. Die Barprofis zeigten an der DBU-Bar, was mit dem „Wasser des Lebens“ zubereitet werden kann. Experten vieler Distillerys standen an den Verkaufsständen bereit, nahmen in Seminaren Stellung zu interessanten Themen oder stellten in Tastings ihre Produkte vor. Neu im Angebot der vielfältigen Foren waren spezielle „Master-Class-Seminare“ mit professionelle Tastings, geleitet von Experten aus der Whiskybranche.

Wer bei diesen speziellen Verkostungen dabei sein wollte, musste sich vorher anmelden. Abgerundet wurde die Fachmesse durch schottische und irische Food&Drinks sowie authentische musikalische Unterhaltung in der Opus Lounge des InterConti.

„Das Erfreuliche war die hohe Beteiligung an unseren Foren, die Neulingen und alten Hasen gleichermaßen Whiskywissen vermitteln konnten“, resümierte Christian Rosenberg. Heinz Feller


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