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Energiesparen

Investition

Mit eigenem Strom Kasse machen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/30 vom 23. Juli 2011
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vom Dach: Solarstrom-Anlagen sind wartungsarm und geräuschlos Foto: Rainer Sturm / Pixelio.de" class="thickbox">Wertvoller Strom vom Dach: Solarstrom-Anlagen sind wartungsarm und geräuschlos Foto: Rainer Sturm / Pixelio.de
STUTTGART. Warum mach ich mir meinen Strom nicht selbst? Diese Frage stellt sich mancher Hotelier oder Gastronom immer öfter. Schließlich hat sich der Strompreis in den vergangenen zehn Jahren etwa verdoppelt. Und nicht erst seit dem Regierungsbeschluss, aus dem billigen Atomstrom auszusteigen, steht fest: Die Preise steigen weiter. Das liegt auch daran, dass Fördermittel für private oder dezentrale Stromerzeugung auf die Allgemeinheit umgelegt werden, also den Strom für den Kraftwerkskunden verteuern.
 
Die Eigenerzeugung lohnt sich, dennoch zögern noch viele. Der Grund: Die Materie ist sehr KomplexMehrere Gastronomie- und/oder Beherbergungsbetriebe, die zu operativen Einheiten unter meist einer Leitung zusammengefasst wurden .
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. Und der professionelle Gastgeber muss eine tätigen, von der er nicht so recht weiß, ob sie sich auszahlt. Doch wer sich gut beraten lässt, kann nur profitieren.
 
Einige Hoteliers haben den Schritt gewagt. Die AHGZ berichtet in letzter Zeit fast jede Woche von stolzen Stromerzeugern, die nicht nur für den Eigenbedarf produzieren, sondern den Überschuss ins öffentliche Netz einspeisen und dafür bares Geld bekommen. Ein gutes Beispiel ist das Hotel Alter Speicher in Wismar, wo Svenja und Norbert Preuss 2009 ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und kürzlich eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen haben. „Jeder Sonnentag macht mich doppelt glücklich“, freut sich Norbert Preuss.
 
Ein Pionier der energieeffizienten Haustechnik ist der Freiburger Hotelier Bertram Späth. Sein Best Western Premier Hotel Victoria ist schon mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem 2004 als „Umweltfreundlichstes Hotel der Welt“. Die Stromerzeugung steht bei der Familie Späth technisch auf zwei Beinen, der Photovoltaik und der Windkraft. Eine kleine Windkraftanlage steht auf dem Dach und an einer Großanlage besteht eine Beteiligung. „Mit der Photovoltaik sind wir sehr zufrieden“, sagt Bertram Späth. „Die Stromerzeugung läuft wie geplant, und der AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
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ist sehr gering. Die Windkraftanlage produziert leider nicht so viel Energie wie vorgesehen und benötigt auch mehr Wartung.“
 
Immerhin wirft der überschüssige Sonnenstrom jährlich 8500 Euro ab, der Windstrom 5000 Euro.


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