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Natur trifft Nostalgie
Ob klassisch oder klar: Die Zeichen beim Geschirr stehen auf Harmonie / Rückbesinnung auf alte Werte
Jeder Morgen birgt die Chance eines Neuanfangs. Umso wichtiger ist es, den Tag an einem Frühstückstisch zu beginnen, der den Gast positiv stimmt. Neben frischen Zutaten, bestem Kaffee oder Tee unterstützt auch das richtige Porzellan einen guten Start. Richtig ist, was gut in das jeweilige Ambiente passt und auf einander abgestimmt ist. Bloß keine Irritationen.
Das 5-Sterne-Plus-Grandhotel Kempinski High Tatras in der Slowakei folgt diesem Gedanken und setzt in allen Restaurants den Geschirrklassiker „Stuttgart“ von Bauscher ein, einer Marke der BHS Tabletop. Die Farben entsprechen der Einrichtung: jeweils mit Dekor in Kobaltblau mit Gold sowie Seladongrau mit Platin. Die 1911 entworfene Kollektion strahlt mit ihrem Kreuzband-Relief auch heute noch eine zeitlose Eleganz aus und passt damit perfekt zum altehrwürdigen Ambiente des Hotels. Der 1906 errichtete, denkmalgeschützte Altbau mit romantischen Türmchen und Sprossenfenstern wurde in den vergangenen Monaten aufwendig renoviert und in eines der luxuriösesten Hotels in den Karpaten verwandelt.
Gutes Design mit Geschichte hat auf dem Tisch Konjunktur. Ein schönes Beispiel dafür ist der Bauhausklassiker „Tac“ von Rosenthal. Gerade die von Walter Gropius entworfene bauchige Teekanne ist ein wunderbares Statement auf dem Frühstückstisch: Die Dinge des täglichen Lebens verdienen eine formschöne und praktische Gestaltung, weil man ständig mit ihnen umgeht. Das Teeservice von „Tac“ gibt es jeweils mit einer feinen Linie als Farbakzent in blau, rot oder gelb. So lässt es sich stilvoll in den Tag starten.
Kahla Porzellan vollbringt dieses Kunststück mit ganz neuem Design. Vielleicht liegt es daran, dass sich die Serie „Tao“ an im wahrsten Sinne des Wortes steinalten Formen orientiert: Kieselsteine dienten als Inspirationsquelle, von Wasser zu Handschmeichlern modelliert. Die drei Designer Sybille Fleckenstein, Jens Pohlmann und Thilo Schwer beschreiben die Kollektion formal als Fundstücke. Als Basis für die Gestaltung der 19-teiligen Serie diente dem Designer-Trio aus Offenbach der Wunsch, dem Gast ein Gefühl von Harmonie und Entspannung zu schenken. Handschmeichler sind auch die Tassen mit ihren Henkeln, die eine nahtlos in das Design eingefügte Daumenauflage bieten.
Tradition und Zeitlosigkeit statt kurzlebiger Trends lautet das Motto bei Villeroy & Boch. Im Country-SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
weiter mit Mausklick... wird der Bedeutung der Natur für die moderne Gesellschaft nachgespürt, die sich einer bewussten Entschleunigung des Lebens ausdrückt. Schlichte, klare Formen und dezente Dekore entsprechen diesem Lebensgefühl besonders. Daneben stehen traditionelle, florale Motive auf bewährten Formen und in leichten, frischen Farben, die ebenfalls sehr beliebt sind.
Im Bereich Classic beobachtet Villeroy & Boch die Rückbesinnung auf traditionell-europäische Werte. An Stelle der Opulenz der vergangenen Jahre tritt jetzt ein zurückhaltender Stil. Angelehnt an Formensprache und Dekore aus Art Deco und die Stilformen der 30er bis 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts interpretiert Villeroy & Boch einen neuen Geist, dekorativ und elegant, aber dabei bewusst zurückhaltend mit einem gewissen Understatement.
