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Trend & Szene

Neuer Szeneclub in altbekannten Räumen

Constantin Wahl und Giulia Siegel starten mit dem Mia gemeinsam ins Münchner Nachtleben

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/13 vom 2. April 2005

MÜNCHEN Fast noch heiß ist der Boden im neuen Mia vom Vorgänger – immerhin residierte hier bis vor vier Jahren das legendäre Sugar Shack, das in den 80er Jahren Münchens Rockdisco Nummer eins war. Seit Anfang April haben nun Giulia Siegel und Constantin Wahl ein neues Kapitel im Rückgebäude des Augustiner-Stammhauses in der Herzogspitalstraße aufgeschlagen.

Das „Mia – Supper & Club” war in der Szene schon vor seiner Eröffnung Gesprächsthema. „Die Leute warten auf was Neues“, erzählt Giulia, Tochter von Schlagerproduzent Ralph Siegel, die sonst als DJ arbeitet und für das gemeinsame Projekt mit Pacha-GesellschafterBegriff aus dem Handelsrecht sowie dem Gesellschaftsrecht für einen Teilhaber bzw.
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Constantin Wahl die gesamte gestalterische Planung übernommen hat. „Mia ist wirklich etwas komplett anderes, von den Farben, der ganzen Gestaltung her. Jeder sucht immer nach Designern, die alles möglichst clean machen – die coolsten Lampen und die coolsten Möbel, davon wollte ich weg, ich wollte was Fröhliches.“

Der in Pink, Türkisblau, Dunkellila gehaltene Club erstreckt sich über drei Etagen und fasst insgesamt rund 400 Leute. In der ersten EtageDie einzelnen Stockwerke eines Beherbergungsbetriebs.
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befindet sich ein Restaurant im klassischen Stil, das mit weißem und schwarzem Lederbezügen, schwarzen Tischen und Stühlen, hohen Wänden, großem Spiegel und mächtigem Kronleuchter ein wenig an Künstlerlokale erinnert. Hier gibt es von 20 Uhr bis Mitternacht zwei 4-Gänge-Menüs (unter 30 Euro), wobei sich die Gäste aus acht Komponenten ihr „Wunschessen“ auswählen können, außerdem wird Fondue auf Bestellung geboten. Von Mitternacht bis 5 Uhr gilt eine Nachtkarte, auf der kleine Steaks, Suppen und Schnitzel stehen, alles aber immer „bodenständig kreativ“.

In der zweiten und dritten Etage ist viel Raum zum Abtanzen, wobei nur Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet ist – im Visier hat das Mia Gäste zwischen 25 und 45 Jahren.

Allerdings kommt nicht jeder in den Club, ein Türsteher hat die Aufgabe, nach den Kriterien „nett, freundlich, adrett gekleidet” auszuwählen. Dennoch: Giulia Siegel will eigentlich keine Schickimickis in ihrem Club, auch wenn das wohl kaum ausbleiben dürfte. „Wir sind ein normaler Club für normale Menschen.“

Für die Musik sollen verschiedene DJs engagiert werden, die Richtung reicht von Housemusic über Electro bis hin zu Rock und simpler Partymusik. Immer mittwochs wird es zudem von 18 Uhr bis 2 Uhr einen “Kurz nach 6 Club“ geben – ohne Eintritt, dafür aber sogar mit Buffet, sonst ist der neue Szenetreff zum Abfeiern von 23 Uhr bis 5 Uhr geöffnet.

www.mia-club.de


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