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Partner für weitere 30 Jahre

Aus ArabellaSheraton wird ArabellaStarwood Hotels & Resorts / Umbenennung erfordert Investitionen von 30 bis 35 Millionen Euro

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006
 Barbara Goerlich

FRANKFURT/MÜNCHEN. So viele hochkarätige Arabella- und Starwood-Führungskräfte auf einmal hatte das Team des Arabella Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
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Frankfurt bis dato noch nicht erlebt. Angeführt von Konzernchef Stefan Schörghuber und Starwood-Europa-Präsident Roeland Vos waren sie nach Frankfurt gekommen, um die Verlängerung ihrer Kooperation bis zum Jahr 2037 zu verkünden.

Als Zeichen für die Weiterentwicklung firmiert die seit 1998 bestehende gemeinsame Tochtergesellschaft ArabellaSheraton ab 1. Januar 2007 als ArabellaStarwood Hotels & Resorts, bei unveränderten Anteilen von 51 Prozent Schörghuber und 49 Prozent Starwood. Als zentrale Dachgesellschaft steuert sie Marketing und Verkauf der nun 42 Hotels mit knapp 10.000 Zimmern in Deutschland, der Schweiz, in Österreich, auf Mallorca und in Südafrika.

Umbenennungen sukzessive

„Wir wollen niemals auseinander geh'n…“. Zumindest die nächsten 30 Jahre sei das nicht geplant. Der neue Vertrag ermöglicht den Zugang zu weiteren Starwood-Marken, „verbunden mit einer besseren PositionierungBestreben von Unternehmen, "das Angebot so zu gestalten, dass es im Bewusstsein des Zielkunden einen besonderen und geschätzten und von Wettbewerbern abgesetzten Platz einnimmt.
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unserer Hotels“, sagte HoldingDachgesellschaft rechtlich selbstständiger Unternehmen, die nicht an deren operativem Geschäft beteiligt ist.
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-GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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Carsten K. Rath. Bisher konnte das Joint-Venture auf die damaligen Sheraton-Marken The Luxury Collection, ArabellaSheraton Hotels & Resorts sowie Four Points zugreifen. Die neue Ausrichtung integriert nun auch die Starwood-Marken Westin, Le Méridien und St. Regis. Die Marken Elements, Aloft und W gehören ebenfalls dazu, allerdings nicht exklusiv.

Umbenennungen wird es sukzessive geben, sobald die Verhandlungen mit den Eigentümern abgeschlossen sind. Eine Liste kursiert vorerst nur intern. Im ersten Schritt werden drei bestehende Hotels in das neue MarkenportfolioDie Gesamtheit aller angebotenen Marken von Unternehmen, d.
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integriert. Die mit den Umbenennungen verbundenen Investitionen beziffert Schörghuber auf 30 bis 35 Mio. Euro. Allein 18 Mio. gehen an das Arabella Sheraton Grand Hotel in Frankfurt, das nach Renovierung als The Westin Grand Frankfurt firmieren soll.

Das Mardavall Hotel & SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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auf Mallorca, „mit einer durchschnittlichen Auslastung von mehr als 70 Prozent und einer Durchschnittsrate von rund 430 Euro führend in Europa“, wird als erstes europäisches Ferienhotel bei „St. Regis“ eingruppiert. Umbaumaßnahmen machen aus dem bisherigen Golf Hotel Son Vida auf Mallorca künftig ein Le Méridien, während das kürzlich wieder eröffnete Castillo Son Vida offenbar in der Luxury Collection verbleibt. Bei den übrigen Häusern, die sich nicht eindeutig einer Marke zuordnen lassen wie das Arabella Western Cape in Südafrika bleibe die Möglichkeit, den Namen mit dem Marken-Zusatz wie Luxury Collection zu erhalten.

Bislang gehören zum ArabellaSheraton-Verbund die 31 von Arabella betriebenen Hotels mit rund 5800 Zimmern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, auf Mallorca und in Südafrika. Künftig sind es 42 Häuser, da auch die bisher eigenständig vermarkteten Hotels von „third party-owners“ der Marken Westin, Le Méridien und Sheraton in der Region künftig von den Münchnern in Sales und Marketing vertreten werden. Diese haben bereits ihre Vertriebskraft reorganisiert und auf 90 Mitarbeiter aufgestockt, um künftig alle Häuser in den Kernmärkten aus einer Hand vermarkten zu können.

Expansion angestrebt

Die bisherige „Area of Exclusivity“, in der das Joint Venture eine Art Gebietsschutz bei der Expansion besaß, wird auf Südafrika und Namibia ausgeweitet. „Viele Chancen, viele Projekte“, meinte Schörghuber. Das ist im Sinne von Roeland Vos. Der Starwood-Europachef betonte, dass es beide Partner auf Wachstum abgesehen haben. Vor allem von den Marken Aloft und Elements werde man einiges hören. Man habe „eine Menge Übernahmen in der Pipeline“. In zehn Jahren werde das Joint-Venture auf mindestens 60 Häuser ausgeweitet. Realistischer sei aber eher die Verdoppelung auf 120 Hotels aller Marken.

Schörghuber war der Stolz anzusehen. Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich das 1988 zwischen Bayern und den USA geschlossene Joint-Venture zu einer „tollen Partnerschaft“ entwickelt und werde nun verlängert. Der Vorstandsvorsitzende der Schörghuber Gruppe sieht das Joint Venture von 1998 als „wichtigen Wendepunkt für die Entwicklung unseres Unternehmensbereiches Hotel“. Dass man diese Kooperation nun auf eine neue, breitere Basis gestellt habe, belege, „dass wir den richtigen Weg beschritten haben“. Und Carsten K. Rath ist als Vorsitzender der GeschäftsführungDas leitende natürliche Organ einer juristischen Person .
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der Arabella Hotel Holding International sogar überzeugt, dass die „erweiterte Neuauflage unseres Joint Ventures insbesondere den deutschen Hotelmarkt stark beeinflussen wird“.

Der Name Arabella solle jedoch keineswegs verschwinden, betonte Rath. Darin sollen unverändert alle „touristischen Komplementärangebote der Gruppe“ gebündelt und als Inbegriff für feinen LebensstilKombination typischer Verhaltensmuster einer Person oder einer Personengruppe.
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und Events ausgebaut werden. Barbara Goerlich


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Arthur E. Darboven ist Geschäftsführender Gesellschafter der J. J. Darboven GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg. <tbs Name=" width="125" border="0" align="left" class="orientation-portrait aspect-10" />
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