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Diese Woche

Poldi & Co lassen Kneipen beben

Mit Leinwand, Bildschirm und Bier: Bei der Fußball-EM spielt das Gastgewerbe munter mit

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/24 vom 14. Juni 2008
 Ulrich Jungk

STUTTGART. So hat man sich das vorgestellt: Gewinnt die deutsche Elf, dann jubilieren auch die Wirte. Zumindest jene, die ihre Gäste via Flat-

screen oder Großbildleinwand in die erste Reihe setzen. Und wer besonderes Glück hat, dessen LocationMeist außergewöhnlicher Ort für Feste, Filmaufnahmen sowie sonstige Veranstaltungen bzw.
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liegt im Umfeld einer der vielen Public-Viewing-Zonen.

Auch dort ist Geld im Spiel. Gebühren sind dort zu entrichten. Der europäische Fußballverband Uefa hält die Hand auf. Sechs Euro Lizenzgebühr pro Quadratmeter Leinwand pro Spiel fordert der Verband, sofern „die Veranstaltung mit einer Form der kommerziellen Verwertung organisiert wird“. Das hört sich komlizierter an als die Abseitsregel, ist aber ganz einfach: Geld oder Rote Karte.

Der DEHOGA
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hat schon lange vor der Europameisterschaft seine Mitglieder informiert, was zu beachten ist. Wer im Rahmen des Betriebs Fußball zeigt, muss keine Gebühr zahlen. Eine kostenpflichtige Lizenz braucht nur, wer zu den Spielen Eintritt verlangt, oder wenn Sponsoren werben.

Alle wollen abkassieren: Die GEZ fordert 17,03 Euro für einen Monat, der GEMADeutsche "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte"".
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-Tarif ist 14,80 Euro für ein TV-Gerät, 47 Euro kostet eine Leinwand bis 100 Quadratmeter, darüber 70,20 Euro. Und doch wird gejubelt. Spätestens wenn Poldi trifft. (Seiten 26, 28, 31, 34) uju


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