Branche aktuell
Rauch frei auf dem Oktoberfest
Das strenge Nichtraucherschutzgesetz in Bayern wird lockerer / Beckstein: „Spielräume ausloten“
MÜNCHEN. Das strikte Rauchverbot in Bayern wird aufgeweicht. „Wir haben mehr Probleme mit dem Nichtraucherschutz als gedacht“, gibt Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) Medienberichten zufolge zu. Es solle bei einem weit reichenden Nichtraucherschutz bleiben, es müsse jedoch über Raucherclubs und Bierzelte geredet werden.
Wie die Lockerung im Detail aussehen soll, ist bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Beckstein spricht von „Spielräumen“. Birgit Netzle (Asam-Schlössl), die vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Rauchverbot klagt, ist zufrieden: „Das war klar, dass diese Regelung nicht dauerhaft bestehen kann.“ Sie hofft, dass auch für die kleine Gastronomie noch Zugeständnisse gemacht werden. Einen Tag nach der Kommunalwahl war ein offener Streit in der CSU ausgebrochen. Der Stimmverlust war laut Wählerumfragen zum Teil auf das Rauchverbot zurückzuführen. Dann der Durchbruch: Mit der strikten Regelung sei das bayerische Lebensgefühl vom „Leben und Leben lassen“ verletzt worden, erkannte der CSU-Vorstand. Daraufhin haben Beckstein, CSU-Chef Erwin Huber sowie CSU-Fraktionschef Georg Schmid die Lockerung bei einem Treffen in der Staatskanzlei beschlossen. lin


Petra, Jäger, 88145 Opfenbach
08.03.2008 um 21:21
Betreff: Kommentar zum Artikel
Ich denke, die ganze Diskussion über das rauchen, wo auch immer geraucht werden kann und darf (lächerlich) soll uns vom wesentlichen ablenken. Genau so wie der Eisbär Knut usw. Also Sorgen haben unsere Politiker schonKolosal. Es könnte ja sein, das mal jemand nachdenkt, was so alles läuft.
Ich hoffe, ich lebe morgen noch, denn wenn man-oder frau so was äußert, ist der-oder-diejenige schon gefärdet am Leben oder der Gesundheit zu verlieren.
Von der Partei möcht ich gar nicht reden, denn das ist sowieso alles Mache und Beschiss. Egal wie sie heißt.
MFG Petra Jäger