Schnelligkeit trifft Kostenvorteil
Im Szenelokal Rialto kommen Tagesumsatz, Warenbestand und Speisekartenanalyse aus einem cleveren Kassensystem
HAMBURG. Mittagspause. Die rund 140 Sitzplätze im Hamburger Szenelokal Rialto füllen sich rasch. Jetzt muss alles schnell gehen, denn die meisten Gäste wollen zwar gut essen, aber auch pünktlich zurück ins Büro. Entsprechend flott arbeiten Service und Küche. „Wir sind speziell zur Mittagszeit auf schnelle Abläufe eingestellt. Wenn der Gast es will, kann er innerhalb einer halben Stunde zu Mittag essen – von der Vorspeise bis zum Dessert“, sagt Geschäftsführer Tim Seidel. Trotz der hohen Frequenz gibt es keine Hektik, schließlich soll sich der Kunde wohlfühlen.
Dass alles stressfrei abläuft, dazu trägt die modular aufgebaute Matrix POS-Kassensoftware bei. Die Kassenlösung der 42 GmbH, ein auf die Gastronomie spezialisiertes IT-Unternehmen, wurde bereits vor sieben Jahren vom Hamburger Partner Kassensysteme Hennings installiert. „Die Entscheidung war goldrichtig“, sagt Seidel. „Das System gibt mir wertvolle Informationen an die Hand, mit denen ich sicher planen und entscheiden kann. Das bringt erhebliche Kostenvorteile“, hebt Seidel hervor.
Zahlreiche Funktionen
Die Software wurde individuell auf die Anforderungen des kombinierten Restaurant-Kaffehaus-Bar-Konzepts des Rialto zugeschnitten und mit der vorhandenen Backoffice-Lösung vernetzt. Heute landet die Bestellung per Fingerdruck direkt dort, wo sie hin soll, nämlich in der Küche oder am Ausschank. Ein weiterer Tastendruck aktiviert Funktionen wie Tisch-Transfer, Rechnungserstellung oder Stornos. Mit den Zusatzfunktionen von Matrix konnte der Geschäftsführer eine Reihe von arbeitsaufwändigen Betriebsabläufen und -auswertungen automatisieren. Beispielsweise ermittelt das System, welche Warengruppen, Getränke oder Speisen sich wie häufig verkaufen. Das unterstützt die Küche, die Speisekarte mit Geschmackserlebnissen zu füllen, die besonders gut bei den Gästen ankommen. Gleichzeitig geben die Zahlen Seidel und seinem Küchenchef wertvolle Hinweise für Optimierungen und bilden darüber hinaus die Basis für wirtschaftlich angemessene Kalkulationen.
Von der Einzelgastro zum Trio
Dass Matrix auch in mehreren Betrieben gleichzeitig eingesetzt werden kann, zeigte sich spätestens im Februar dieses Jahres, als der Gastronom zusätzlich die Leitung der Oberhafen-Kantine übernahm. Die Kassengrundkonfiguration des Rialto wurde dazu übernommen und die Speisekarte der Kantine aufgesetzt. „Mit Einweisung des Personals dauerte die Installation dort gerade mal einen halben Tag“, erläutert Arno Hennings von Hennings Kassensysteme. Für Geschäftsführer Seidel änderte sich wenig. Seine Tagesauswertung – egal von welcher Lokalität – kann er von seinem externen Büro aus abrufen. Zugang zum System hat er von jedem Ort der Welt, vorausgesetzt, es gibt dort einen Internetanschluss.
Ab der Spielzeit 2011/2012 betreut der kunst- und kulturaffine Geschäftsmann auch die Restauration des Thalia Theaters. Dazu gehört das neue Restaurant Weltbühne inklusive der Pausenbewirtung und der Mitarbeiter-Kantine. Die Experten von Kassensysteme Hennings richteten dort fünf Kassen mit Matrix POS ein. „Wir haben nur Lizenzen zugekauft; alles andere lief von allein“, sagt Seidel. In Planung ist derzeit noch eine Transponderkarte für die Mitarbeiter des Theaters, mit der in Zukunft bargeldlos gezahlt werden kann. Matrix POS ist für gängige bargeldlose Bezahlsysteme eingerichtet.
Auch die Daten der dritten Wirkungsstätte kann der Gastronom zukünftig zentral verwalten. Speisen, Getränke oder Preise lassen sich rasch aktualisieren. Warengruppen-Bestände oder Tagesumsätze der einzelnen Betriebe lassen sich abrufen. Für die Buchhaltung stellt dies eine Arbeitsersparnis dar. Auf die Beratung von Hennings hält der Manager große Stücke: „Technisch sind wir stets auf dem Laufenden. Ausfälle hatten wir noch nie“, sagt er. mel/red
www.kassensysteme-hennings.de.



