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Sieben Prozent sind existenziell

Vor Mehrwertsteuer-Abstimmung im Bundesrat: Branche erwartet ein Ja der Länder

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/50 vom 12. Dezember 2009
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BERLIN. Wenn am 18. Dezember der Bundesrat über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz abstimmt, steht für Deutschlands Hoteliers einiges auf dem Spiel. Denn Teil des Gesetzespakets ist der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Übernachtungsleistungen, der in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken musste.

Kritik, die Alexander Aisenbrey, Vorsitzender der Deutschen Hoteldirektorenvereinigung (HDV), nicht versteht. „Es geht um die Zukunft von rund 1 Mio. Arbeitsplätzen und nochmals 100.000 Ausbildungsplätzen“, stellt der Direktor des Hotels Öschberghof in Donaueschingen klar.

Die 7-Prozent-Mehrwertsteuer ist für Aisenbrey eine existenzielle Frage. Besonders die kleinen Häuser seien auf Unterstützung angewiesen. Außerdem zählten Hotellerie und Gastronomie gerade in ländlichen Regionen zu den Schlüsselbranchen. Aisenbrey macht deutlich: „Die Länderchefs sollten gut abwägen, ob sie eine Schwächung durch das Wegbrechen des Hotelgewerbes wirtschaftlich verantworten können.“ Die Branche sei durch die schlechte Ertragslage, unfaire Wettbewerbsbedingungen und den jahrelangen Investitionsstau bereits so stark angeschlagen, dass jährlich rund 2000 Hotels vom Markt verschwänden.

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