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Branchenpolitik

Solidarität gefordert

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/37 vom 15. September 2007

KARLRUHE. Am Mittwoch, den 19. September 2007, um 15 Uhr, findet auf dem Marktplatz in Karlsruhe vor dem Rathaus eine Demonstration gegen das Rauchverbot statt. "Vor allem kleine Einraum-Kneipen und Discotheken leiden unter dem neuen Nichtraucherschutzgesetz", beklagen die Veranstalter vom Karlsruher DEHOGA.

Die Kundgebung wende sich aber nicht gegen den Schutz der Nichtraucher. Das neue Gesetz habe jedoch schwerwiegende Fehler und diese gefährdeten die Existenz zahlreicher Kleinbetriebe und Discotheken, die Ihren Gästen keinen separaten Raucherraum zur Verfügung stellen können.

Es sei daher auch von den Befürwortern des Nichtraucherschutzes Solidarität gefordert, um den Politikern zu zeigen, dass Nichtraucherschutz nicht auf Kosten der Existenz der Unternehmer gehen dürfe. "Es muss jedem Unternehmer selbst überlassen bleiben, ob er seinen Betrieb als Raucherlokal oder Nichtraucherlokal führen will", bekräftigen die Karlsruher Wirte. Sie rufen ihre Kollegen zur Solidarität und zum Mitmachen auf, auch wenn es in den Speiserestaurants und Mehrraum-Gaststätten häufig keine gravierenden Nachteile gegeben habe.

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Leser-Kommentare zum Artikel (4)

Th. Klein Heidenheim
Th. Klein Heidenheim

23.09.2007 um 12:51

Betreff: Kommentar zum Artikel

Bravo (Herr Frau) Langer genau richtig

M. Langer,
M. Langer,

19.09.2007 um 14:26

Betreff: Kommentar zum Artikel

Denen, die sich auf die Gesundheit der Kunden berufen, sei gesagt, daß es nicht nur keinerlei Beweise für eine Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen gibt (anderslautende Behauptungen beruhen auf Hochrechnungen, die sich auf reine Annahmen stützen - keine Fakten), es ist auch niemand gezwungen, eine Raucherkneipe aufzusuchen, genausowenig wie er gezwungen ist, die Wohnung eines rauchenden Freundes aufzusuchen. Demgegenüber steht das Hausrecht des Wirtes, das mit dem Gesetz ausgehebelt wird, sowie die Interessen des Wirtes und seiner Beschäftigten, und die Interessen der Anwohner, die über Gebühr durch Lärm belästigt werden, wenn die Gäste gezwungen sind, vor der Tür zu rauchen (und dabei natürlich ihre Gespräche fortführen).

M. Schmidt, Karlsruhe
M. Schmidt, Karlsruhe

14.09.2007 um 14:14

Betreff: Kommentar zum Artikel

Nach dem Motto: Hauptsache die Geschäfte gehen (wieder) gut, von den Kunden wollen wir nur das Geld, deren Gesundheit ist uns egal.

Rolf Vieten
Rolf Vieten

14.09.2007 um 12:09

Betreff: Kommentar zum Artikel

Toll,Toll..............
leben wir in einer Demokratieoder
Ein jeder Gastronom soll selbst entscheiden RICHTIG...........