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Spitzenjahr für die Hotellerie

AHGZ-Ranking der Top-200-Einzelhotels in Deutschland: Umsatzplus von 9,6 Prozent im vergangenen Jahr / Zimmerpreise steigen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/21 vom 26. Mai 2007
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STUTTGART. 2006 – es war ein glanzvolles Jahr für die Hotellerie in Deutschland. Die äußerst positiven Prognosen und die hohen Erwartungen an die Fußball-Weltmeisterchaft haben sich mehr als erfüllt. Das bestätigen die Ergebnisse des AHGZ-Rankings der umsatzstärksten Hotels auf dem deutschen Markt.

Mit einem dicken Umsatzplus von 9,6 Prozent nehmen die Top 200 Kurs auf das Boom-Jahr 2000, das ihnen ein Wachstum von 10,1 Prozent beschert hatte. Insgesamt erwirtschafteten die Top Player am deutschen Hotelmarkt im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 2,91 Mrd. Euro (2005: 2,66 Mrd. Euro). Seit 23 Jahren dient das Top-Ranking als exaktes Messinstrument und Spiegel der Branchensituation.

Die wichtigsten Kennziffern auf einen Blick: Fast 90 Prozent der Befragten haben das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Das schaffte ein Jahr zuvor lediglich rund die Hälfte der Befragten. Die durchschnittliche Belegung stieg um 2,2 Prozentpunkte auf 66,5 Prozent. Parallel dazu gelang es den Top 200, die durchschnittliche Nettorate um stolze 7 Prozent auf 108,70 Euro anzuheben.

Spitzenergebnisse gibt es auch bei der Frage nach der Gewinnsituation – dem wichtigsten Indikator für die Lage der Hotellerie. 80,9 Prozent der Befragten beurteilen ihre Ertragslage als „sehr gut“ oder „gut“– im Jahr zuvor waren es nur 50,4 Prozent.

An der Spitze des Rankings gab es kaum Verschiebungen. Die Top-Position hält seit sieben Jahren das Hotel Estrel Berlin (51,5 Mio. Euro Umsatz). Top-Plusmacher unter den ersten 20 Hotels im Ranking ist das Ritz-Carlton Berlin. Das Luxushotel brachte es auf 23,8 Prozent Wachstum und einen Nettoumsatz von 26,0 Mio. Euro.

Das komplette Ranking lesen Sie im AHGZ-Ideenmagazin Der Hotelier, das dieser Ausgabe beiliegt.Svenja Alberti

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