Anzeige

Anzeige

Rolf Straubinger ist Fischkochweltmeister (1997 Bocuse d'Or) und Patron auf Burg Staufeneck: „An den Produkten zu sparen, ist schwer.“Foto: Archiv

PRO

Steinbutt & Co weiter verwenden?

Artenschutz steht gegen geschmackliche Raffinesse

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/2 vom 13. Januar 2007

Viele schwören beispielsweise beim Steinbutt nach wie vor auf Wildfänge. Dabei ist der Bestand dieser Fischart bedroht. Ich denke, dass wir Köche aufgerufen sind, zum Schutz der Tierwelt einen Beitrag zu leisten. Auch die Sterneköche sollten umdenken. Ich gebe zu, dass ein Steinbutt aus Aquakultur nicht denselben Geschmack bietet, allein schon deshalb, weil er kleiner ist. Aber das wird sich ändern. Die Züchter arbeiten daran. Köche sollten verstärkt das Gespräch mit den Züchtern suchen, um die Resultate zu verbessern. In der Küche des Bundespräsidialamtes achten wir darauf, Produkte aus der Heimat zu verwenden, die aus ökologischer Haltung stammen und nicht aus verseuchten Becken oder Meeren kommen. Sicher ist es auch schön, einen dicken, großen Steinbutt zu dinieren, aber was nutzt mir das, wenn der Steinbutt schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, dafür aber jede Menge Chemikalien in sich trägt.

WEITERE BILDER ZUM ARTIKEL




Kommentieren Drucken
Auch interessant

Drei Fragen an

1. Wie schätzen Sie den Bedarf an energiesparenden Maßnahmen in der Hotellerie ein? Angesichts steigender Ausgaben für Energie gibt es wohl kaum einen Hotelier, der nicht den Kostendruck spürt. mehr...

Weitere Artikel aus Archiv vom 13.01.2007 :

Das Thema: Drei Fragen an (13.01.2007)
Das Thema: Energiemanagement (13.01.2007)
Branche aktuell: Kopf der Woche (13.01.2007)
Editorial: Zukunftsweisende Gastronomen (13.01.2007)
Das Thema: Tops & Flops (13.01.2007)
Gastronomie Die Kleineren (13): „Per Zufall kommt hier keiner“ (13.01.2007)
Kommentar: Nicht kopieren – selber machen (13.01.2007)
Interview der Woche: „Japaner wollen Maultaschen“ (13.01.2007)
Branche aktuell: Design auf dem stillen Örtchen (13.01.2007)
SPARPOTENZIAL Reduzierte Fixkosten führen langfristig zu größerem finanziellen Spielraum: Bei guter Planung klappt das Sparen (13.01.2007)

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige

Die AHGZ bei Facebook

Aktuelle Jobangebote im Jobsterne-Stellenmarkt

Zu weiteren 40.000 Stellenangeboten

Frage der Woche

Nachfolge

Die Eltern haben Erfolg, doch die Kinder winken ab. „Warum finden sich für viele Gastro-Betriebe keine Nachfolger?“

Diskutieren Sie mit